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Aktuelles: | SCHULKINOWOCHE MV

Neue MV Filmförderung GmbH i.G. vergibt zum Auftakt 1,2 Mio. € für neue Film- und Serienprojekte

Ein Meilenstein für die Filmbranche in Mecklenburg-Vorpommern.

Nachdem die Akteure im Land viele Jahre für eine besser ausgestattete Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern gekämpft haben, konnte die in Gründung befindliche MV Filmförderung GmbH unter Vorsitz des Gründungs-Geschäftsführers, Professor Olaf Jacobs, bei ihrer ersten Vergaberunde - die als Online-Konferenz abgehalten wurde - 1,2 Millionen Euro für 13 vielversprechende Film- und Serienprojekte zur Verfügung stellen. 29 Förderanträge wurden eingereicht. Die ausgewählten Projekte erhalten nun substanzielle Förderungen, die insbesondere den Nachwuchs und den Produktionsfirmen und Filmschaffenden aus Mecklenburg-Vorpommern unterstützen. Zur Vergabejury gehörte auch der Geschäftsführer der FILMLAND MV gGmbH, Volker Kufahl, der angesichts der deutlich höheren Summen, die für die einzelnen Projekte bereitgestellt werden können, von einem "Paradigmenwechsel" spricht.

Das Vergabegremium, das aus sieben Filmfachleuten besteht, entschied sich in der Kategorie Produktionsförderung für vier Dokumentar- und vier Spielfilmprojekte, darunter zwei Nachwuchsfilme.

Zur Auswahl gehören die Action-Komödie ALFONS ZITTERBACKES CHAOTISCHE KLASSENFAHRT von Mark Schlichter, hochkarätig besetzt mit Tilman Döbler, Alexandra Maria Lara, Devid Striesow, Thorsten Merten und Wolfgang Stumph. Die Neuverfilmung des Kinderbuchklassikers wird auf der Insel Rügen gedreht. Die internationale Produktion LAST SONG FOR STELLA (Kilian Riedhof) erzählt die Geschichte der sogenannten jüdischen „Greiferin“ Stella Goldschlag, gespielt von Paula Beer, die u.a. in Schwerin entstehen soll.

Gefördert werden außerdem der Geschichts-Thriller ROTE STERNE ÜBERM FELD von Nachwuchstalent Laura Laabs, der in Bad Kleinen realisiert wird und der zweite Spielfilm des jungen Rostockers Max Gleschinski, BAHRI, der in seiner Heimatstadt spielt.

Mit seinem neuen Projekt DANN GEHSTE EBEN NACH PARCHIM widmet sich Dokumentarfilmer Dieter Schumann einem kleinen Provinztheater und begleitet drei junge Schauspielerinnen und Schauspieler in der mecklenburgischen Kleinstadt. Die CLIP Film- und Fernsehproduktion aus Stralsund erhält zudem Förderung für ein Portrait über den Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel.

Über die weiteren Entscheidungen können Sie hier nachlesen...