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4. Kinokulturpreis in MV: Spitzenpreise an Lichtspieltheater Wundervoll & Filmclub Casablanca

Preisgelder in Gesamthöhe von 100.000 Euro an 27 Kinos

An diesem Abend sind die Kinos die Stars: Am Mittwoch, den 8. Juni 2022 verlieh die Filmland MV gGmbH als Projektträger den 4. Kinokulturpreis in MV in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz. Insgesamt 28 Kinos aus Mecklenburg-Vorpommern wurden für ihr qualitativ herausragendes Programm im Jahr 2021 gewürdigt (12 gewerbliche, 16 nicht-gewerbliche Kinos, 27 Preise, 1 lobende Erwähnung).

Die diesjährigen Spitzenpreisträger sind das Lichtspieltheater Wundervoll (li.wu.) aus Rostock (gewerbliche Spielstätten) und der Filmclub Casablanca aus Greifswald (nicht-gewerbliche Spielstätten). Die Preisgelder in einer Gesamthöhe von 100.000 Euro stellt die landeseigene MV Filmförderung GmbH zur Verfügung. Das für das Kulturleben der mecklenburgischen Hansestadt bedeutende, liebevoll li.wu. genannte Lichtspieltheater verfügt über zwei Programmkinos: Metropol und Frieda 23. Das Casablanca aus der vorpommerschen Hansestadt gestalten vollkommen ehrenamtlich etwa zehn aktive Mitglieder.

Volker Kufahl, Geschäftsführer Filmland MV: „Den Kinokulturpreis gibt es jetzt seit 4 Jahren – wie wichtig und weitsichtig die Einführung dieses Preises in Mecklenburg-Vorpommern 2019 gewesen ist, das zeigt sich so richtig gerade jetzt in dieser Krise der Kinos und der Kultur insgesamt, die vor der Pandemie niemand voraussehen konnte.

Der Preis macht die unverzichtbare Kulturarbeit der zahlreichen gewerblichen und nicht-gewerblichen Kinos gerade im ländlichen Raum sichtbarer. Jetzt, da man die Zurückhaltung und Verunsicherung des Publikums, die öffentlichen Kulturorte aufzusuchen, noch deutlich spüren kann, ist diese mit Geldpreisen untersetzte Wertschätzung gegenüber den Betreibern ein wichtiges gesellschaftliches Signal und Aufforderung zum Weitermachen.“

Zur Preisträger-Übersicht

Prominenter Preispate des 4. Kinokulturpreises in MV war 2022 Max Gleschinski. Nach den Schauspieler/-innen Susanne Bormann (2019), Benjamin Kramme (2020) und Karoline Schuch (2021) übernahm erstmals ein Regisseur diese Rolle. Nach seinem erfolgreichen Debüt-Thriller „Kahlschlag“ arbeitet der Rostocker Filmemacher aktuell an der Postproduktion seines zweiten, von der MV Filmförderung geförderten Spielfilms „Alaska“.

Zusammen mit Susanne Bowen, Staatssektretärin im Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Jürgen Tobisch, Projektleiter des Kinokulturpreises, überreichte Gleschinski die Auszeichnungen. Durch die Veranstaltung führte der Schauspieler Martin Neuhaus (u.a. Staatstheater Schwerin). Für die musikalisch-filmische Unterhaltung sorgten die Band „Jazzerviert“ und der Pianist Alexander Kraut mit seiner Live-Begleitung des Stummfilms „Reise zum Mond“ (1902) des französischen Filmpioniers Georges Méliès.

Die dreiköpfige Fachjury bestehend aus Gesine Ferchland, Holger Tepe und Sven Weser wählte aus den Rekord-Einreichungen von 34 Bewerbungen aus und prämierte in insgesamt vier Kategorien: Spitzenpreis, hervorragendes, sehr gutes und gutes Jahresprogramm. Die Bewerbungsbedingungen: Gewerbliche Kinos mussten für 2021 mindestens 120 Vorführungen und mindestens 4 Monate Spielbetrieb nachweisen. Bei den nicht-gewerblichen Spielstätten waren ausdrücklich auch diejenigen zu einer Bewerbung aufgerufen, die im Jahr 2021 aufgrund der Corona-Pandemie nur eine geringe Anzahl von Vorstellungen durchführen konnten.

Unter den Preisträger/-innen finden sich klingende Namen wie Luna Filmtheater, Ostseekino, Kino im Pferdestall, GutesHausKino oder Landkino. Interessant ist auch die Verbindung Kino und Kirche: Die ausschließlich ehrenamtlich getragene Kinokirche Wittenborn mit dem Bürgerverein Wittenborn e.V. hat die 700 Jahre alte Dorfkirche vor dem Verfall gerettet und wieder ein Kommunikationszentrum für ihren Ort geschaffen. Seit über zehn Jahren präsentiert der Filmclub Blendwerk in der Kulturkirche St. Jakobi in Stralsund seine Filme. Alle nun ausgezeichneten Kinos spiegeln die Vielfalt der hiesigen Szene und deren kulturellen Bedeutung für Mecklenburg-Vorpommern wider.

Vor der Preisverleihung fand ein Kino-Workshop zum zentralen Thema Publikum mit 15 Kinomacher/-innen aus Mecklenburg-Vorpommern statt. Es moderierte Dieter Schumann.

Über die Filmland MV gGmbH: 2006 gegründet widmet sich die Filmland MV vor allem der Durchführung des größten Filmfestivals in Mecklenburg-Vorpommern, dem Filmkunstfest MV (2022: 30.08.-04.09.). Künstlerischer Leiter ist Volker Kufahl.

Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt ist Kinoland MV. In diesen Bereich fällt die Verleihung des Kinokulturpreises in MV mit dem Projektverantwortlichen Jürgen Tobisch. Hinzugekommen ist seit 2021 die strategische Kinoplanung. Verantwortlicher Ansprechpartner ist Fabian Liebenow. Im Bereich der Medienbildung koordiniert die Filmland MV u.a. die alljährlich Anfang November stattfindende SchulKinoWoche MV zusammen mit dem Mitveranstalter VISION KINO und weiteren Partnern.

Kinojury hat in Schwerin getagt – Ministerin Martin verleiht am 8.6. die Kinokulturpreise in Neustrelitz

Im Alten Rathaus in Schwerin hat am 5. Mai die dreiköpfige Fachjury zum 4. Kinokulturpreis in MV getagt: Welche Entscheidungen die Kinoprofis Gesine Ferchland, Holger Tepe und Sven Weser über die 34 Bewerbungen von Kinos aus Mecklenburg-Vorpommern getroffen haben, wird am 8. Juni feierlich in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz verkündet.

Jürgen Tobisch, Projektleiter Kinokulturpreis in MV (Filmland MV): „Mecklenburg-Vorpommern hat eine vielfältige Kinolandschaft. Im Unterschied zu anderen Kinoprogrammpreisen zeichnen wir in Mecklenburg-Vorpommern auch nicht-gewerbliche Spielstätten aus. Damit wird das insbesondere für die ländliche Struktur so wichtige kulturelle Engagement geehrt.“

Erstmals wird die Ministerin für Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern Bettina Martin am 8. Juni innerhalb eines filmischen und musikalischen Rahmenprogramms die Kinokulturpreise überreichen. Der Rostocker Regisseur Max Gleschinski („Kahlschlag“, aktuell in der Postproduktion „Alaska“) ist der diesjährige Preispate.

Für Kinobetreiber/-innen gibt es im Vorfeld ein Workshop-Angebot zum aktuell brennenden Thema, wie sich das Publikum zurückgewinnen lässt und das Kino ein gesellschaftlich relevanter Diskussionsort bleibt. Es moderiert Dieter Schumann, Regisseur („Wadans Welt“, „flüstern & SCHREIN“) und Gründungsdirektor des Filmkunstfests MV.

Der Veranstaltungsort Alte Kachelofenfabrik als Kultur- und Tourismuszentrum in Neustrelitz kann exemplarisch für die Kinolandschaft in Mecklenburg-Vorpommern gesehen werden. In dem Industriedenkmal befinden sich zwei Kinos. 2020 ging der Spitzenpreis für nicht-gewerbliche Spielstätten des Kinokulturpreises in MV an das Fabrikkino 2. Das Kino verfügt über die eigene kleine Jazzband „Jazzerviert“, die zur Preisverleihung am 8. Juni live spielt.

Jedes Jahr vergibt die Filmland MV g GmbH als Projektträger den Kinokulturpreis in MV, um gewerbliche und nicht-gewerbliche Kinos in Mecklenburg-Vorpommern für ihr qualitativ hochwertiges Jahresprogramm auszuzeichnen. Die Gesamtsumme der Preisgelder beläuft sich 2022 erneut auf 100.000 Euro, die von der MV Filmförderung GmbH zur Verfügung gestellt wird.

Fachjury-Trio von ausgezeichneten Kinos aus drei Bundesländern

Gesine Ferchland (Jahrgang 1990) engagiert sich seit 2010 ehrenamtlich für das Kino Burg Theater in Burg (Sachsen-Anhalt), das 2016 mit dem Hauptpreis für das beste Jahresfilmprogramm der MDM Mitteldeutschen Medienförderung ausgezeichnet wurde. Nach Tätigkeiten in Marketing- und Presseagenturen arbeitet sie aktuell für den Filmverleih Weltkino.

Holger Tepe (Jahrgang 1964) ist Mitglied der Geschäftsleitung und Programmverantwortlicher des City 46, dem Kommunalkino Bremen e. V. Das City 46 erhielt den Kinoprogrammpreis der Nordmedia 2020 und ein Jahr zuvor den Kinopreis des Deutschen Kinematheksverbundes. Als Kino- und Filmfestivalexperte ist Tepe in seiner Funktion als Vorstandsmitglied Kinobüro Niedersachsen u.a. Teil des Aufsichtsrates der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.

Sven Weser (Jahrgang 1965) ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Programmkinos Ost in Dresden, das 2014 mit dem Spitzenpreis beim Kinoprogrammpreis des Bundes (BKM) und 2007 vom Verband der Filmverleiher als „Kinochampion“ geehrt wurde. 2013 wurde Weser zum Ritter (Chevalier) des „Ordens für Kunst und Literatur“ durch das französische Kulturministerium ernannt.

 


 

FILMLAND MV verzeichnet Rekord an Einreichungen für den 4. Kinokulturpreis in MV

Preisgelder in Höhe von 100.000 Euro – Preispate Max Gleschinski

34 Kinos aus Mecklenburg-Vorpommern haben sich für den 4. Kinokulturpreis in MV beworben, der qualitativ hochwertige Jahresprogramme 2021 auszeichnet. Das ist bisher die höchste Anzahl an Einreichungen. Diese verteilen sich auf 18 gewerbliche und 16 nicht-gewerbliche Spielstätten.

Volker Kufahl, Geschäftsführer FILMLAND MV gGmbH: „Wir freuen uns über die Vielzahl der Einreichungen, die zeigt, dass der Kinokulturpreis in MV etabliert ist. Gleichzeitig deutet dies darauf hin, dass die gewerblichen wie nicht-gewerblichen Spielstätten im Bundesland diese Unterstützung sehr nötig haben. Die Pandemie ist noch längst nicht überwunden, und der Neustart verläuft viel schwieriger als erwartet.“

Erneut beläuft sich die Gesamtsumme der Preisgelder auf 100.000 Euro. Die FILMLAND MV gGmbH organisiert als Projektträger den Kinokulturpreis in MV, die Mittel werden von der MV Filmförderung GmbH zur Verfügung gestellt.

Drei Kinoprofis in der Fachjury und Max Gleschinski als Preispate

Für die Ermittlung der Preisträger/-innen beruft FILMLAND MV eine dreiköpfige Fachjury ein: Gesine Ferchland (Kino Burg Theater in Burg, Sachsen-Anhalt), Holger Tepe (City 46/Kommunalkino Bremen e.V.) und Sven Weser (Programmkinos Ost in Dresden).

Am 5. Mai findet die Jurysitzung in Schwerin statt und am 8. Juni in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz die feierliche Preisverleihung mit Vorab-Workshop für die Filmtheaterbetreibenden. Die Ministerin für Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern Bettina Martin wird die Preise überreichen.

Was wären die Filmschaffenden ohne die Kinos? So haben die Preispaten und Preispatinnen des Kinokulturpreises in MV immer einen besonderen Bezug zu Mecklenburg-Vorpommern. Nach den Schauspieler/-innen Susanne Bormann (2019), Benjamin Kramme (2020) und Karoline Schuch (2021) wird erstmals ein Regisseur diese Rolle übernehmen: Max Gleschinski.

Der Rostocker Filmemacher hat mit seinem vielschichtigen Langfilm-Debüt und Thriller „Kahlschlag“ („Das deutsche Independent-Kino lebt!“, epd film, 2020) Erfolge gefeiert, u.a. auch auf dem Filmkunstfest MV. Aktuell arbeitet Gleschinski an der Postproduktion seines zweiten, von der MV Filmförderung geförderten Spielfilms „Alaska“.

Regisseur Max Gleschinski: „Nur wegen des Kinos bin ich Filmemacher geworden. Die Sitze vor der großen Leinwand waren neben Mecklenburg-Vorpommern schon immer meine zweite Heimat. Dass ich als Preispate des 4. Kinokulturpreises in MV nun ausgerechnet den hiesigen Kinoprogrammmacher/-innen meine Verbundenheit zeigen kann, freut mich also sehr.“

Wie ist die Kinostruktur in Mecklenburg-Vorpommern?

  • 25 täglich spielende Kinos
  • Über 50 nicht-gewerbliche Kinos

Im dünn besiedelten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern mit seiner ländlichen Struktur sind Kinos oft die einzigen Kulturanbieter. Insgesamt gibt es 25 täglich spielende Kinos. Die Mehrheit davon sind gewerbliche Filmtheater.

Die über 50 nicht-gewerblichen Kinos, oft in Vereinsform organisiert, bieten unter hohem ehrenamtlichem Einsatz wöchentliche oder zweiwöchentliche Vorstellungen an. Eine Besonderheit in Mecklenburg-Vorpommern sind die Zelt- und Hallenkinos, die seit DDR-Zeiten bis heute für Sommerunterhaltung auch der Touristen sorgen.

Neben der Organisation des „Kinokulturpreises in MV“ unter der Projektleitung von Jürgen Tobisch, gehört seit Januar 2021 auch die „Strategische Kinoplanung“ zum Aufgabenbereich der FILMLAND MV gGmbH. Engagierter Ansprechpartner für die Branche im Bundesland ist Fabian Liebenow, von der Ostsee-Zeitung mit Recht als „Kino-Kümmerer“ bezeichnet. Die Organisation der Schulkinowoche MV unter der Leitung von André Lehmann ergänzt das Kinoprofil der FILMLAND MV gGmbH in medienpädagogischer Hinsicht.

 


 

Start für Bewerbungen zum 4. Kinokulturpreis 2022

Einsendeschluss: 14. April 2022

Zum vierten Mal können sich Betreiber/-innen gewerblicher und nicht-gewerblicher Spielstätten in Mecklenburg-Vorpommern für die Vergabe des Kinokulturpreises in MV bewerben. Auch in diesem Jahr werden die Preisgelder über die MV Filmförderung GmbH zur Verfügung gestellt und vom Projektträger FILMLAND MV gGmbH in Schwerin vergeben, die für die Ermittlung der Preisträger/-innen wieder eine dreiköpfige Fachjury einberufen wird. Der Kinokulturpreis soll ein Anreiz sein, in die Qualität und Vielfalt der Kinoprogramme zu investieren.

Aufgrund der anhaltenden coronabedingten Ausnahmesituation liegt das Preisgeld für die Auszeichnung qualitativ hochwertiger Jahresprogramme 2021 in diesem Jahr erneut bei insgesamt 100.000 Euro. Die Zusage der Preisgelder steht unter dem Vorbehalt der Bereitstellung der Mittel durch die MV Filmförderung GmbH und das Land Mecklenburg-Vorpommern.

Bewerben können sich die Betreiber/-innen gewerblich betriebener Filmtheater in Mecklenburg-Vorpommern, die für 2021 mindestens 120 Vorführungen und mindestens vier Monate Spielbetrieb nachweisen können, sowie Betreiber/-innen nicht-gewerblicher Spielstätten und Filmclubs. Insbesondere Bewerbungen von nicht-gewerblichen Spielstätten, die 2021 aufgrund der andauernden Pandemie-Lage nur eine geringe Anzahl von Vorstellungen hatten, sind ausdrücklich erwünscht! In diesem Jahr sollten die Bewerber/-innen Angaben zu Programmen bzw. Filmvorführungen mit Filmen aus oder über Mecklenburg-Vorpommern ergänzen.

In Ausnahmefällen entscheidet die Jury über Zulassung zum Bewerbungsverfahren.
 
Als Download sind das Merkblatt zur Bewerbung und die Vorlage für den obligatorischen lückenlosen Spielplan 2021 auf der Homepage der FILMLAND MV gGmbH zu finden, wo auch die Unterlagen über das digitale Online-Formular eingereicht werden können: https://kinokulturpreis.filmland-mv.de/

Zusätzlich muss ein rechtsverbindlich unterschriebenes Exemplar auf dem Postweg an folgende Adresse geschickt werden:
FILMLAND MV gGmbH,
z.H. Jürgen Tobisch,
Puschkinstraße 44 (Rathaus), 19055 Schwerin.
Bewerbungsschluss ist der 14. April 2022. Die Verleihung des Kinokulturpreises findet voraussichtlich im Juni 2022 statt.

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Herrn Tobisch telefonisch: 0385 - 5936 0859 oder melden sich per Email: kinokulturpreis@filmland-mv.


Die Gewinner des 3. Kinokulturpreises in MV - gewerbliche Kinos © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Die Gewinner des 3. Kinokulturpreises in MV - gewerbliche Kinos © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Die Gewinner des 3. Kinokulturpreises in MV - nicht-gewerbliche Kinos © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Die Gewinner des 3. Kinokulturpreises in MV - nicht-gewerbliche Kinos © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Spitzenpreis für das beste Jahresprogramm 2020 in Höhe von 13.000 €: Kino Movie Star, Parchim © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Spitzenpreis für das beste Jahresprogramm 2020 in Höhe von 13.000 €: Kino Movie Star, Parchim © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Chef der Staatskanzlei Dr. Heiko Geue, Preispatin Karoline Schuch, FILMKUNSTFEST MV-leiter Volker Kufahl © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Chef der Staatskanzlei Dr. Heiko Geue, Preispatin Karoline Schuch, FILMKUNSTFEST MV-leiter Volker Kufahl © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Originelle Variationen von Filmmusik vom Niederfrequenz-Duo © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Originelle Variationen von Filmmusik vom Niederfrequenz-Duo © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Felix Bruder (AG Kino) und der künstlerische Leiter des FILMKUNSTFESTs MV© Jörn Manzke / FILMLAND MV
Felix Bruder (AG Kino) und der künstlerische Leiter des FILMKUNSTFESTs MV © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Preispatin Karoline Schuch © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Preispatin Karoline Schuch © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Originelle Variationen von Filmmusik vom Niederfrequenz-Duo © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Originelle Variationen von Filmmusik vom Niederfrequenz-Duo © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Die Gewinner des 3. Kinokulturpreises in MV - gewerbliche Kinos © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Die Gewinner des 3. Kinokulturpreises in MV - nicht-gewerbliche Kinos © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Spitzenpreis für das beste Jahresprogramm 2020 in Höhe von 13.000 €: Kino Movie Star, Parchim © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Chef der Staatskanzlei Dr. Heiko Geue, Preispatin Karoline Schuch, FILMKUNSTFEST MV-leiter Volker Kufahl © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Originelle Variationen von Filmmusik vom Niederfrequenz-Duo © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Felix Bruder (AG Kino) und der künstlerische Leiter des FILMKUNSTFESTs MV© Jörn Manzke / FILMLAND MV
Preispatin Karoline Schuch © Jörn Manzke / FILMLAND MV
Originelle Variationen von Filmmusik vom Niederfrequenz-Duo © Jörn Manzke / FILMLAND MV

Verleihung des 3. Kinokulturpreises in MV

Am Donnerstagabend, 2. September 2021, ab 19 Uhr, wurden im Rahmen des 30. FILMKUNSTFESTs MV die 3. Kinokulturpreise in Mecklenburg-Vorpommern verliehen. Die von der Staatskanzlei in Schwerin im Vergleich zu 2020 nochmals um 25.000 Euro auf nun insgesamt 100.000 Euro aufgestockte Summe der Prämien gehen diesmal an 25 Kinos in Mecklenburg-Vorpommern, davon an 12 gewerbliche und 13 nicht-gewerbliche Spielstätten, für ein qualitativ herausragendes Jahresprogramm 2020.

Als prominente Preispatin überreichte die Schauspielerin Karoline Schuch zusammen mit dem Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dr. Heiko Geue sowie Volker Kufahl, Geschäftsführer der FILMLAND MV gGmbH, die Prämien. Der Kinokulturpreis soll für Kinobetreiber in Mecklenburg-Vorpommern ein Anreiz sein, in die Qualität und Vielfalt Ihrer Kinoprogramme zu investieren.

Bewerben konnten sich die Betreiber/-innen gewerblich betriebener Filmtheater in Mecklenburg-Vorpommern, die für 2020 mindestens 150 Vorführungen und mindestens fünf Monate Spielbetrieb nachgewiesen haben, sowie Betreiber/innen nicht-gewerblicher Spielstätten und Filmclubs.

Bis Mitte Juni 2021 hatten sich erstmals über 30 Kinos mit ihren Spielplänen des Kinojahres 2020 beim Projektträger des Kinokulturpreises, der FILMLAND MV gGmbH in Schwerin, beworben. Deren Geschäftsführer Volker Kufahl betont: „Die Landesregierung lässt die Kinos nicht im Stich. Wir freuen uns über die erneute substantielle Erhöhung der Preisgelder, die den ausgezeichneten Kinobetreiberinnen und Kinobetreibern im Land helfen wird, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern und den Neustart zu  erleichtern.“

Die dreiköpfige Jury der Kinoexperten Gesine Ferchland, Holger Tepe und Sven Weser traf die Entscheidungen über die gestaffelten Prämien.

Hauptpreisträger / Spitzenpreis für das beste Jahresprogramm 2020: Kino Movie Star, Parchim
Für ein hervorragendes Jahresprogramm 2020 ausgezeichnet: fabrik.kino 1 in Neustrelitz
Für ein hervorragendes Jahresprogramm 2020 ausgezeichnet: li.wu Rostock
Für ein hervorragendes Jahresprogramm 2020 ausgezeichnet: Luna Ludwigslust
Für ein sehr gutes Jahresprogramm 2020 ausgezeichnet: Filmpalast Capitol Schwerin
Für ein sehr gutes Jahresprogramm 2020 ausgezeichnet: Club-Kino Zinnowitz
Für ein sehr gutes Jahresprogramm 2020 ausgezeichnet: Kino Boizenburg
Für ein sehr gutes Jahresprogramm 2020 ausgezeichnet: Ostseekino Kühlungsborn
Für ein sehr gutes Jahresprogramm 2020 ausgezeichnet: UCI Bergen/Rügen
Für ein gutes Jahresprogramm 2020 ausgezeichnet: CineStar Stralsund
Für ein gutes Jahresprogramm 2020 ausgezeichnet:

Die Preisträger des 3. Kinokulturpreises in Mecklenburg-Vorpommern in der Kategorie gewerbliche Spielstätten sind:

Hauptpreisträger / Spitzenpreis für das beste Jahresprogramm 2020 in Höhe von 13.000 €:

Kino Movie Star, Parchim

 

Für ein hervorragendes Jahresprogramm 2020 erhalten jeweils 8.500 Euro:

fabrik.kino 1, Neustrelitz

Lichtspieltheater Wundervoll, Rostock

Luna Filmtheater, Ludwigslust

 

Für ein sehr gutes Jahresprogramm 2020 erhalten jeweils 5.500 Euro:

Filmpalast Capitol Schwerin

Club-Kino, Zinnowitz

Kino Boizenburg

Ostseekino, Kühlungsborn

UC Kino Bergen auf Rügen

 

Für ein gutes Jahresprogramm 2020 erhalten jeweils 4.000 Euro:

Cinema Prerow (ohne Bild)

CineStar Stralsund

Kino-Center Anklam


Für ein ausgezeichnetes Jahresprogramm 2020 prämiert: Filmclub Casablanca Greifswald
Für ein ausgezeichnetes Jahresprogramm 2020 prämiert: fabrik.kino 2 in Neustrelitz
Für ein ausgezeichnetes Jahresprogramm 2020 prämiert: Kino Latücht, Neubrandenburg
Für ein ausgezeichnetes Jahresprogramm 2020 prämiert: Lichtspiele Sassnitz/Rügen
Für ein ausgezeichnetes Jahresprogramm 2020 prämiert: Gutes Haus Kino, Garvensdorf
Für ein ausgezeichnetes Jahresprogramm 2020 prämiert: Kino unterm Dach, Schwerin
Für ein sehr gutes Jahresprogramm 2020 ausgezeichnet: Filmclub Güstrow
Für ein sehr gutes Jahresprogramm 2020 prämiert: Kino im Pferdestall, Gessin
Für ein sehr gutes Jahresprogramm 2020 prämiert: Kino im THusch in Teterow
Für ein sehr gutes Jahresprogramm 2020 prämiert: Landkino in Niepars
Für ein sehr gutes Jahresprogramm 2020 prämiert: Wangeliner Gartenkino
Für ein sehr gutes Jahresprogramm 2020 prämiert: Zeltkino Hiddensee

Die Preisträger des 3. Kinokulturpreises in Mecklenburg-Vorpommern in der Kategorie nicht-gewerbliche Spielstätten sind:

Hauptpreisträger / Spitzenpreis für das beste Jahresprogramm 2020 in Höhe von 4.000 €:

Kino und Kulturverein Bad Doberan (ohne Bild)

 

Für ein ausgezeichnetes Jahresprogramm 2020 erhalten jeweils 2.000 Euro:

fabrik.kino 2, Neustrelitz

Filmclub Casablanca, Greifswald

GutesHausKino Garvensdorf

Kino Latücht, Neubrandenburg

Kino unterm Dach, Schwerin

Lichtspiele Sassnitz auf Rügen

 

Für ein sehr gutes Jahresprogramm 2020 erhalten jeweils 1.000 Euro:

Filmclub Güstrow

Kino im Pferdestall, Gessin

Kino im THUSCH, Teterow

Landkino, Niepars

Wangeliner GartenKino

Zeltkino Hiddensee

 

Durch die Veranstaltung führte Moderatorin Jana Schulze, für die musikalische Umrahmung sorgte das Niederfrequenz Duo.

Alle Fotos: Jörn Manzke / FILMLAND MV


Die Fachjury des Kinokulturpreises in MV von 2019-2022

Die von der FILMLAND MV berufene Fachjury besteht aus drei erfahrenen Kinomachern aus anderen Bundesländern:

Holger Tepe, geboren 1964. Geschäftsführung und Programmverantwortlicher beim City 46/Kommunalkino Bremen e.V. Mitglied des Vorstands des Kinobüros Niedersachsen, das gewerbliche und nichtgewerbliche Stadt- und Landkinos in Niedersachsen und Bremen vertritt.

Gesine Ferchland, geboren 1990. Arbeitete bei Filmverleihern und Presseagenturen. Seit 2001 beim Kino Burg Theater in Burg, Sachsen-Anhalt. Das Kino hat 2016 den Hauptpreis für das beste Jahresfilmprogramm der Mitteldeutschen Medienförderung MDM bekommen.

Sven Weser, geboren 1965. 1994-1995 Vorstandsmitglied AG Kino/Gilde. Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Programmkinos Ost in Dresden. Das Kino wurde 2007 „Kinochampion“ des Verbandes der Filmverleiher e.V. und 2014 mit dem Spitzenpreis beim Kinoprogrammpreis des Bundes (BKM) ausgezeichnet.