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Open Air-Kino am 11.9. 2020 mit Wunschfilm "Sonnenallee" im Schweriner Schlosshof

Zuschauer wählen Musikkomödie über eine Jugend in der DDR fürs Freilichtkino am Freitag, 11. September, aus.

Wir werden den Farbfilm nicht vergessen – zum Open Air-Kino im Schlossinnenhof am Freitag, 11. September! Mit knapper Mehrheit haben sich die Teilnehmer der Umfrage von FILMLAND MV und Schweriner Volkszeitung für die deutsche Musical-Komödie „Sonnenallee“ aus dem Jahre 1999 von Regisseur Leander Haußmann über eine Jugend in der DDR der 1970er Jahre entschieden. Mit nur wenigen Stimmen Abstand folgt auf Platz 2 „Pulp Fiction“; die „Leningrad Cowboys“ und „Blade Runner“ landeten abgeschlagen auf den Plätzen 3 und 4.

Tickets für die „Sonnenallee“-Aufführung am 11.09. sind ab sofort im Kundencenter der SVZ in der Mecklenburgstraße 39 (Mo - Fr von 10.00-15 Uhr) oder der TOURIST-Information am Markt (Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa/So 10-16 Uhr) zum Preis von 7 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr erhältlich – solange der Vorrat reicht. Einlass am 11.09. ist ab 19 Uhr, Filmbeginn ca. 20.30 Uhr.

Der Film: Der 17-jährige Michael Ehrenreich (Alexander Scheer, bekannt aus „Gundermann“), genannt Micha, und sein bester Freund Mario (Alexander Beyer) wohnen am kürzeren Ende der Sonnenallee, direkt am Grenzübergang zwischen West- und Ost-Berlin. Sie und ihre Clique stehen vor dem Abitur, versuchen, möglichst cool zu wirken und die Schulschönheit Miriam (Teresa Weißbach) zu erobern. Außerdem stehen sie auf verbotene, westliche Rock- und Popmusik von Bands wie „Ton, Steine, Scherben“ oder „Einstürzende Neubauten“, deren LPs sie auf allen Wegen nach Ost-Berlin schmuggeln. Zum Glück kommt Michas West-Onkel Heinz (Ignaz Kirchner) oft zu Besuch, während Vater und Mutter Ehrenreich (Henry Hübchen, Katharina Thalbach) nach Außen angepasst wirken, insgeheim aber die Flucht mit einem gefunden Westausweis planen. Satirisch überdreht anstatt historisch akkurat, bietet Leander Haußmanns heitere Farce schauspielerische Highlights, zahlreiche Gags und mitreißende Musik, u.a. von den „Rolling Stones“, „Puhdys“, „Die toten Hosen“, „T. Rex“ und Graeme Jefferies.

Regie: Leander Haußmann, Drehbuch: Thomas Brussig, Detlev Buck, Leander Haußmann. Produktion: Claus Boje, Detlev Buck.
Deutscher Filmpreis in Silber in der Kategorie „Bester Spielfilm“ und Filmpreis in Gold für das Szenenbild 2000 (Lothar Holler). Prädikat FBW: „besonders wertvoll“. 92 Minuten, FSK ab 6 Jahre.