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Aktuelles: | FILMKUNSTFEST MV

Die Preisträger des 28. FILMKUNSTFESTs MV auf einen Blick

-> Hier zur Abschlussbilanz 2018

Die Preisträger des 28. FILMKUNSTFESTs Mecklenburg-Vorpommern (Bildergalerie):

1. Der Hauptpreis, der „Fliegende Ochse“, gestiftet von der Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern, dotiert mit 10.000 Euro, geht an das deutsch-österreichische Drama

STYX von Regisseur Wolfgang Fischer

Spielfilmjury: Mascha Schilinski, Monika Schindler, Marie-Lou Sellem, Victoria Trauttmansdorff, Dito Tsintsadze

„STYX, ein Film an dem wir nicht vorbei kommen, ein Monolith, eine kraftvolle Äußerung, ein Film, den wir deshalb als Jury einstimmig mit dem Hauptpreis auszeichnen.“ (hier zur vollständigen Jurybegründung)

2. Der NDR-Regiepreis, gestiftet vom Norddeutschen Rundfunk – NDR, dotiert mit 5.000 Euro, geht an

Milko Lazarov für die Regie der deutsch-bulgarisch-französischen Koproduktion NANOUK (hier zur Jurybegründung)

3. Der Förderpreis der DEFA-Stiftung, dotiert mit 4.000 Euro, geht an

Julian Pörksen für das Drehbuch zu seinem Film WHATEVER HAPPENS NEXT
(hier zur Jurybegründung)

4. Den Nachwuchsdarstellerpreis, gestiftet von den Stadtwerken Schwerin, dotiert mit 2.500 Euro, erhalten

Mala Emde und Anton Spieker
für ihre schauspielerischen Leistungen im Film 303 (Regie: Hans Weingartner)

Begründung der Spielfilmjury:

„Es ist ein Vergnügen Mala Emde zuzusehen wie sie sich im Verlauf des Films in ihrer Durchlässigkeit immer mehr offenbart und durch die Begegnung mit Jan zu neuer Lebensfreude findet.

Anton Spieker ist für den Zuschauer ein offenes Buch. Jedes Gefühl spiegelt sich in seinem Gesicht. Durch seine große Ehrlichkeit folgen wir jedem Schritt seiner inneren Reise. Beide sind eine Entdeckung, und es ist uns nur möglich diesen Preis an sie gemeinsam zu verleihen.“ (hier zur vollständigen Jurybegründung)

5. Der Preis für die beste Musik- und Tongestaltung, gestiftet von Studio Mitte Filmpostproduktion mit Unterstützung von Steinberg Media Technologies GmbH (Sachleistungen im Wert von 4.000 Euro) geht an

Uwe Dresch und Andre Zimmermann (Sounddesign) und Tobias Fleig (Kinomischung) für ihre Leistungen zum Film

STYX (Regie: Wolfgang Fischer)

Begründung der Spielfilmjury und Jörg Höhne (Beratung):

„Die ritualisierten Abläufe auf Rikes Boot erzeugen in Verbindung mit dem Sound einen Rhythmus, der die Geräusche zur Filmmusik macht.“ (hier zur vollständigen Jurybegründung)


6. Den Publikumspreis, gestiftet von der Schweriner Volkszeitung, dotiert mit 2.500 Euro, erhält aus dem Spielfilmwettbewerb der deutsch-österreichische Beitrag

STYX von Regisseur Wolfgang Fischer


7. Den FIPRESCI-Award (Internationale Filmkritikervereinigung; undotiert) erhält der deutsche Beitrag im Spielfilmwettbewerb

IN DEN GÄNGEN von Regisseur Thomas Stuber

Begründung der FIPRESCI-Jury (Dr. Dinara Maglakelidze/Tiflis, Frank-Burkhard Habel/Berlin, Marian Wilhelm/Innsbruck):

Die Jury der internationalen Föderation der Filmkritiker FIPRESCI vergibt ihren Preis an einen Film, der das Publikum eintauchen lässt in einen faszinierenden Mikrokosmos. In tragikomischer Weise und voller menschlicher Wärme entdeckt er für die Leinwand das Leben eines Großmarkts.


8. Der LEO-Kinder und Jugendpreis, dotiert mit 7.500 Euro, gestiftet vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, für den besten Beitrag im Jugendfilmwettbewerb geht an den deutschen Beitrag

LOMO von Regisseurin Julia Langhof

Begründung der sechsköpfigen Jugendjury:

„Leider mussten wir uns am Ende für einen Film entscheiden, und das ist uns nicht leicht gefallen. Zwischen unserem Gewinnerfilm und dem Zweitplatzierten MEINE TEUFLISCH GUTE FREUNDIN (Regie: Marco Petry) gab es in unserer Diskussion ein Kopf- an Kopfrennen und die Jury war sich bis zuletzt uneinig. Diesem lustigen Familienfilm, den wir uns gleich nochmal anschauen wollten, möchten wir deshalb eine Lobende Erwähnung aussprechen.

Durch das offene Ende, das viele verschiedene Fragen aufgeworfen hat, blieb LOMO uns noch eine ganze Weile im Kopf und beschäftigte jede und jeden von uns ganz persönlich.“ (hier zur vollständigen Jurybegründung)

9. Der Preis für den besten Dokumentarfilm im Wettbewerb, gestiftet von der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, dotiert mit 5.000 Euro, geht an den deutschen Beitrag:

FAREWELL YELLOW SEA von Regisseurin Marita Stocker

Dokumentarfilmjury: Voxi Bärenklau, Pepe Danquart, Luise Makarov

Der Film erzählt dies konsequent aus der Perspektive der Protagonistin. Unterstützt durch eine herausragend erzählende Kamera von Mitja Hagelüken, die dem dokumentarischen Gestus der Protagonisten genug Raum lässt, um all die gelebten Emotionen unkommentiert für den Zuschauer miterleben zu lassen." (hier zur vollständigen Jurybegründung)

10. Der Preis für die beste Bildgestaltung im Dokumentarfilmwettbewerb, gestiftet von der Landeshauptstadt Schwerin, dotiert mit 2.500 Euro, geht an

Talal Khoury für seine Leistungen in der deutsch-libanesischen Koproduktion TASTE OF CEMENT (Regie: Ziad Kalthoum)

Khourys Kamera arbeitet stilsicher und poetisch mit Reflexionen und deren Brechungen, sowie der ständigen Blockierungen von vermeintlichen Durchblicken. Immer wieder findet seine Kamera ausdruckstarke Bildentsprechungen und ist dabei souverän und dramaturgisch elegant im Umgang mit Komposition, Bewegung, Farbe und Licht." (hier zur vollständigen Jurybegründung)

11. Der Preis für den Besten Kurzfilm im Wettbewerb, gestiftet von der Landeshauptstadt Schwerin, dotiert mit 4.000 Euro, geht an

INTERVENTION IN EINER BANK, Schweiz 2017, Regie und Drehbuch: Matthias Sahli

Kurzfilmjury: Juliane Ebner, Gisa Flake, Simon Ostermann

Dem Regisseur Matthias Sahli und seinem Team gelingt es, mit einem künstlich angelegten Raum die Absurdität kollektiven Verhaltens in einer Gesellschaft in klaren Bildern und mit klug eingesetzten filmischen Mitteln in nur 14 Minuten einzufangen." (hier zur vollständigen Jurybegründung)

12. Der Ehrenpreis des 28. FILMKUNSTFESTs Mecklenburg-Vorpommern, der „Goldene Ochse“, geht an den Schauspieler

Henry Hübchen

13. Gewinner der Kurzfilmnacht im Schweriner Speicher – Publikumsentscheidungen:

1.     Platz, mit 108 Punkten: IRGENDWER, Regie: Marco Gadge

2.     Platz, mit 83 Punkten: LOVE ME, FEAR ME, Regie: Veronica Salomon

3.     Platz, mit 75 Punkten: NULL KOMMA NICHTS, Regie: Moritz Boll