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Aktuelles: | FILMKUNSTFEST MV

Gelungener Auftakt der landesweiten "Starken Stücke" / Absage der Filmnächte in Ahrenshoop 2020

"Starke Stücke" 2020
"Starke Stücke" 2020

Die Corona-Pandemie wirkt sich weiter auf die Kulturveranstaltungen in MV aus.

Die neunte Auflage der landesweiten Veranstaltungsreihe "Starke Stücke - berührt und diskutiert" ist am 29. Juli in der Kunstkirche Eickelberg eröffnet worden. Wegen der geltenden Abstandsmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie konnten in diesem Jahr nur rund 50 Besucher zur Aufführung der belgischen Gesellschaftssatire "Das brandneue Testament" in die Kirche eingelassen werden. Bei diesen Besuchern herrschte aber gute Stimmung und das Angebot, über das Gesehene anschließend zu dikutieren, wurde rege wahrgenommen. "Eickelberg ist die Schnittstelle zwischen Kunst und Religion, zwischen dem Dorf und den Menschen der Region. Die Kunstkirche bringt Menschen zusammen, Christen und Nichtchristen und das freut mich sehr“, erklärte Pastor Michael Fiedler. Bis zum 6. November wird es noch weitere 41 Filmabende mit sehens- und dikussionswerten Filmen in Dorfkirchen, Gemeindegebäuden und Pfarrscheunen geben, die vom Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg und ihren Partnern, darunter die FILMLAND MV gGmbH, organisiert wurden. Die Filme sollen unterhalten und ebenso einladen, eigene Positionen zu überdenken und im Gespräch miteinander den Blick zu weiten. Der Eintritt ist in allen Fällen frei, es wird um Spenden gebeten.

Weitere Informationen mit allen Terminen finden Sie in der Broschüre der Veranstaltungsreihe zum Download.

Während die Filmreihe "Starke Stücke" unter strikter Beachtung der geltenden Regelungen zur Eindämmung der Pandemie durchgeführt wrerden können, ist dies im Falle der Ahrenshooper Filmnächte, die für den November vorgesehen waren, leider nicht möglich. Die Ahrenshooper Fans müssen leider bis zum nächsten Jahr auf die 16. Ausgabe des kleinen, aber sehr feinen Festivals gedulden, die dann wiederum vom künstlerischen Leiter des FILMKUNSTFESTs MV, Volker Kufahl, kuratiert werden. "Aktuell gibt es noch zu viele Beschränkungen, die den Genuss des Filmfestes am Meer stark beeinträchtigen würden und somit bei den Fans des jungen deutschen Films kein wirkliches Festivalgefühl aufkommen ließen", sagt der Kurdirektor von Ahrenshoop, Roland Völcker zur Absage. "Die Filmnächte leben aber gerade von den Begegnungen zwischen Zuschauern und Protagonisten. Die Organisatoren haben sich die Entscheidung zur Absage nicht leicht gemacht, aber auch ein gewisser Qualitätsanspruch an das Festival spielte hierbei eine Rolle", so Roland Völcker. Auf der Homepage von Ahrenshoop finden Sie die Absage im Wortlaut. So bleibt uns nur zu sagen: Schade, aber verständlich. Wir freuen uns auf die Filmnächte Ahrenshoop im nächsten Jahr!