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LEO-Preis Jugendfilmwettbewerb 2018

Begründung der sechsköpfigen Jugendjury

CHARLEEN HOHMANN
MELISSA HEINIUS
ANTONIA SCHLEGEL
ROBIN STENZEL
PAULA TANTOW
RINGO WINTER:

Wir haben uns in der letzten Woche die sieben Filme der Kinder- und Jugendfilmreihe angeschaut und nach verschiedenen, von uns ausgewählten Kriterien bewertet. Jeder von diesen Filmen war für sich etwas Besonderes und wir bedanken uns hiermit noch einmal bei allen Filmemacherinnen und Filmemachern für ihre Arbeit. Leider mussten wir uns am Ende für einen Film entscheiden, und das ist uns nicht leichtgefallen. Zwischen unserem Gewinnerfilm und dem Zweitplatzierten MEINE TEUFLISCH GUTE FREUNDIN (Regie: Marco Petry) gab es in unserer Diskussion ein Kopf- an Kopfrennen, und die Jury war sich bis zuletzt uneinig. Diesem lustigen Familienfilm, den wir uns gleich nochmal anschauen wollten, möchten wir deshalb eine lobende Erwähnung aussprechen.

Nun aber zum Siegerfilm: Dieser hat sich vor allem durch moderne, hervorragend eingesetzte Effekte und eine überaus spannende, einzigartige Story ausgezeichnet. Es ist ein sehr ernster Film, mit dessen jugendlichen Charakteren wir uns sehr gut identifizieren können. Die Geschichte ist dabei so komplex, dass wir über den kompletten Film hinweg gefesselt waren. Durch das offene Ende, das viele verschiedene Fragen aufgeworfen hat, blieb uns der Film noch eine ganze Weile im Kopf und beschäftigte jede und jeden von uns ganz persönlich. 

Der LEO für den besten Kinder- und Jugendfilm im Wettbewerb 2018, dotiert mit 7.500 EUR, gestiftet vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, für den besten Beitrag im Jugendfilmwettbewerb geht an den deutschen Beitrag 

LOMO | DEU 2017, 101', FSK 12 
Regie und Drehbuch: Julia Langhof