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Filme im Hommage-Programm

D 2004, 95' | Regie: Dani Levy

Dem schlitzohrigen Zocker Jaeckie Zucker steht das Waaser bis zum Hals, seine Frau droht ihm mit der Scheidung, der Gerichtsvollzieher mit dem Knast. Letzte Hoffnung des Ex-DDR-Sportreporters: Das Erbe seiner Mutter. Doch die verlangt in ihrem Testament, dass Jaeckie sich mit seinem Bruder Samuel versöhnt, einem orthodoxen Juden. Welten prallen aufeinander. Henry Hübchen konnte in diesem Film sein komödiantisches Talent voll ausspielen und erhielt den Deutschen Filmpreis als Bester Schauspieler.

D 2013, 91' | Regie: Markus Imboden

Felix wird nach 15 Jahren von seiner Frau Valerie verlassen. Da sie ihm nicht aus dem Kopf gehen will, zieht es ihn an den Ort der Trennung, ins Kanton Tessin. Dort trifft er auf Valeries Ex-Liebhaber Thomas. Die beiden beginnen sich, ohne von ihrer verhängnisvoll verbundenen Geschichte zu wissen, zu unterhalten. In der spannungsvollen, subtil erzählten Geschichte, in der auch düstere Stimmungen Platz finden, konnte Henry Hübchen seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen.

D 1974, 101' | Regie: Frank Beyer

Jakob lebt im jüdischen Ghetto. Glücklicherweise ist er trotz einer angeblichen Missachtung der Ausgangssperre auf dem Gestapo-Revier mit dem Leben davon gekommen. Zufällig hört er eine Radiomeldung über den Vormarsch der roten Armee. Er will seinen Leidensgefährten die freudige Nachricht nicht vorenthalten, muss dafür aber behaupten, ein Radio bei sich versteckt zu haben. Dieser Klassiker war als einziger DEFA-Film für den "Oscar" nominiert worden und zeigt den jungen Henry Hübchen zu Beginn seiner Schauspielkarriere.

 

D 2017, 91 | Regie: Robert Thalheim

27 Jahre nach dem Mauerfall ist der Alltag des legendären Spions der DDR-Auslandsaufklärung, Jochen Falk, kläglich. Plötzlich bitte der ehemalige Erzfeind BND um Hilfe. Falk sieht das als Gelegenheit, offene Rechnungen zu begleichen und trommelt sein altes Team zusammen. Die Rentnergruppe wird nach Kadschikistan geschickt, wo nichts mehr wie früher ist. Aber sie wissen sich zu helfen. Ein komödiantischer Spaß mit Hübchen in der Hauptrolle, der gekonnt mit Stereotypen und Agentenklischees spielt.

D 2017, 90' | Regie: Andreas Kleinert

Der alternde Schriftsteller Paul Bacher ist in einer Schaffenskrise. Seit Jahren hat er keinen Roman mehr veröffentlicht. Die langjährige Beziehung mit seiner Lektorin kann ihn nicht aufmuntern. Im Suff überfährt Paul einen Tramper und beseitigt die Leiche unter Mühen. Etwas später interessiert sich die Lehrerin Teresa für Paul, der schließlich ihren Annäherungsversuchen nachgibt. Sein dunkles Geheimnis löst seine Schreibblockade. Doch was enthüllt das Geschriebene? Henry Hübchen in einer Paraderolle!

D 2009, 100'| Regie: Andreas Dresen

Otto ist ein Schauspieler, der gelegentlich zu viel trinkt. Als er beim Dreh eines neuen Historienfilms vor der Kamera hinfällt, wird ein jüngerer Schauspieler engagiert, mit dem zur Sicherheit alles ein zweites Mal gedreht wird. Ottos Ex-Partnerin ist zudem auch noch Ko-Darstellerin im neuen Film und Frau des Regisseurs. In Andreas Dresens melancholischer, in Prerow und vor dem Kurhaus Binz gedrehter "Film-im Film"-Komödie meistert Henry Hübchen bravourös die Gratwanderung zwischen Tragik und Komik.