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Sonderprogramme 2024

Wissenschaftsjahr 2024 - Freiheit

Das Thema Freiheit betrifft uns alle: Täglich treffen wir Entscheidungen und wollen dabei „frei“ sein – oder wir werden mit Regelwerken und den Handlungen anderer konfrontiert und möchten dadurch nicht eingeschränkt werden. Wir haben zwar alle eine ungefähre Vorstellung davon, was Freiheit für uns bedeutet. Aber diese Vorstellungen können von Mensch zu Mensch bzw. von Land zu Land ganz unterschiedlich sein und verändern sich auch im Laufe der Zeit.

Das spiegelt sich im Filmprogramm zum Wissenschaftsjahr wider: Wie kann es sein, dass es ein Verbot für das Spielen und Hören von Musik gibt, wo uns doch gerade diese Kunstform über alle Grenzen hinweg verbinden kann? Warum gibt es immer noch Menschen, die anderen vorschreiben wollen, welche Lebens- und Arbeitsweise, Religion, politische Position oder sexuelle Orientierung die angeblich einzig Richtige ist? Und was hat es für Auswirkungen, wenn nicht mehr andere Menschen, sondern Computerprogramme und Algorithmen über die eigenen Handlungsmöglichkeiten entscheiden?

Die Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme ermutigen Kinder und Jugendliche, über den Wert und die Bedeutung von Freiheit nachzudenken. Unterstützt durch vielfältige Unterrichtsmaterialien bieten die Filme zahlreiche Anknüpfungspunkte, um Meinungen zu hinterfragen sowie eigene Überzeugungen zu finden und zu vertreten.

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).

Weitere Informationen unter: wissenschaftsjahr.de 

 


Sondervorführungen mit der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg Vorpommern - Freiheit und Diktatur

Mit der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg Vorpommern sind Veranstaltungen zu aktuellen Themen geplant. Ein Filmprogramm mit anschließender Diskussion und Filmgästen im Kinosaal. Bitte sprechen Sie uns an wenn Sie an weiteren Vorführungen interessiert sind. 

Sondervorführung "Nicht Verrecken" mit Regisseur Martin Gressmann

Gressmanns Film ist ein Kampf gegen das Verschwinden. Erinnern ist besonders wichtig in einer Zeit, in der uns die letzte Generation verlässt, die den Krieg noch erlebt hat. Ein gelungenes Beispiel von Oral History als alternativen Zugang zu Geschichte lässt sich hier nachzeichnen. Auf Filmebene ließen sich die verschiedenen Wirkungsweisen von historischen Dokumentationen vergleichen: die, die über Erzählebene und Archivmaterial Fakten vermitteln – und die, die Menschen in den Vordergrund stellen, die Geschichte miterleben haben. Auf politischer Ebene kann man Erinnern als einen elementaren Beitrag zu einer lebendigen Demokratie und unserer vielfältigen Gesellschaft diskutieren. In einem Europa, das heute wieder Zeuge von Kriegen wird, ist der Film auch eine nahe gehende Studie über das Grauen im Schatten der Kriegsfronten. Man kann nicht anders, als die Bilder heute doppelt zu lesen.

Zu den geplanten Vorstellungen wird der Regisseur Martin Gressmann anwesend sein um nach dem Film mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. 

Nicht verRecken ‧ Ab 9. Klasse ‧ 2021 ‧ Dokumentarfilm ‧ 110 min 

 

Schwerpunkt "Deutsche Demokratische Republik"?

Eine Filmauswahl mit anschlißender Disskussion im Kinosaal in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Politische Bildung Mecklenburg Vorpommern. 

In einem Land, das es nicht mehr gibt - Ab 9. Klasse ‧ 2022 ‧ Drama/Spielfilm ‧ 1 h 41 min

Lieber Thomas - Ab 11. Klasse ‧ 2021 ‧ Drama/Drama ‧ 2 h 37 min

Nahschuss - Ab 9. Klasse ‧ 2021 ‧ Drama/Thriller ‧ 1 h 56 min

 

 

 

Alltag und Widerstand - Mutige Frauen in der iranischen Gesellschaft

Seit Generationen setzen sich Frauen im Iran für ihre Rechte und ihre Freiheit ein. Da sich viele dieser Frauen stets für die Rechte aller eingesetzt haben, ist ihre Bewegung tief verwurzelt in der Gesellschaft. Das zeigt sich ganz besonders seit dem Tod von Jina Amini in dem massiven Protest gegen die islamische Republik, der maßgeblich von Frauen getragen und angeführt wird. Mit unserer diesjährigen Sonderreihe wollen wir einen Fokus auf starke, selbstbewusste iranische Mädchen- und Frauen setzen. Die vier ausgewählten Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme blicken aus ganz unterschiedlichen Perspektiven auf die herausfordernden Leben von Mädchen und Frauen in Teheran und zeigen, wie sie mit einer Gesellschaft großer Gegensätze und Machtunterschiede umgehen. Die vielfach ausgezeichneten Filme, in denen sich auch die historische Entwicklung des Irans und seiner vielfältigen Filmlandschaft widerspiegeln, beschäftigen sich mit den Folgen, die Patriarchat, Behördenwillkür, Zensur und die Angst vor der allgegenwärtigen Sittenpolizei für den Alltag von Frauen haben. Darüber hinaus zeigen sie die große Bandbreite an zivilem Ungehorsam und Mut, mit denen sich Frauen im Spannungsfeld von Widerstand und Resignation, Überlebensdrang und weiblicher Solidarität behaupten.

Ein Filmprogramm der VISION KINO und der Bundeszentrale für politische Bildung.

Yalda - Ab. 10. Klasse - von Massoud Bakhshi (Frankreich, Deutschland, Schweiz, Luxemburg, Iran/2019/89')
Thema: Gesellschaft, Frauen, Recht und Gerechtigkeit, Schuld und Sühne, Todesstrafe, Medien
Unterrichtsfächer: Ethik, Religion, Philosophie, Recht, Deutsch

Ein Sack Reis - Ab 1. - 13. Klasse - von Mohammad-Ali Talebi (Iran/Japan/1996/80')
Thema: Iran, Freundschaft, Heimat, Generationen, Gleichberechtigung, Familie, Frauen, Gesellschaft, Geschlechterrollen
Unterrichtsfächer: Kunst, Sozialkunde, Geschichte, Politik, Ethik, Philosophie

No Land’s Song - Ab 9. Klasse - von Ayat Najafi (Deutschland, Frankreich / 2015 / 95') Regie: Ayat Najafi
Thema: Gleichberechtigung, Gesellschaft, Iran, Menschenrechte, Geschlechterrollen, Frauenrechte, Emanzipation
Unterrichtsfächer: Musik, Deutsch, Ethik, Religion, Kunst, Sozialkunde

Persepolis - Ab 9. Klasse - von Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud (Frankreich /2007/91')
Thema: Iran, Identität, Heimat, Islam, Krieg, Generationen, Familie, Frauen, Gesellschaft, Außenseiter, Biografie, Demokratie, Europa, Filmgeschichte, Menschenrechte, Todesstrafe, Widerstand
Unterrichtsfächer: Kunst, Ethik, Philosophie, Deutsch, Französisch

 


17 Ziele - Kino für eine bessere Welt

Das Filmprogramm zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung.

Das Filmprogramm zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung
Frieden und Stärkung der Demokratie, Kampf gegen Hunger, Armut und Ungleichheit, Maßnahmen zum Klima- und Artenschutz – all diese Themen hängen miteinander zusammen und sind zentral für eine nachhaltige Entwicklung hin zu einer lebenswerteren Welt. Damit ein gutes Leben für alle Menschen möglich ist und Kinder und Jugendliche von heute im Jahr 2030 in einer nachhaltigen, gerechten Welt leben können, wurde von allen Staaten der Erde ein Welt-Zukunfts-Vertrag geschlossen: Die Agenda 2030, deren 17 Ziele festhalten, welche Veränderungen jetzt notwendig sind.
Diese nachhaltigen Entwicklungsziele können jedoch nur erreicht werden, wenn alle mitmachen: Politik, Unternehmen, Institutionen und Vereine genauso wie jede und jeder Einzelne von uns. Denn alle können etwas tun: Sei es Verpackungsmüll zu vermeiden, mehr Fahrrad zu fahren, sich im Verein, in der Schule oder der Gemeinde für mehr Nachhaltigkeit zu engagieren.
Das Filmprogramm "17 Ziele – Kino für eine bessere Welt" beschäftigt sich mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung, mit dem Ist-Zustand, hinterfragt kritisch, inspiriert und gibt Anregungen zur Auseinandersetzung.

Taten sind jetzt gefragt!

Erfahren Sie mehr auf 17Ziele.de.

 

 


"Vierzehn" / "Achtzehn"

Außerdem bietet die FILMLAND MV gGmbH wieder Kinoseminare zu den Dokumentarfilmen VIERZEHN und ACHTZEHN mit der Regisseurin Cornelia Grünberg an!

 


Anmeldung & Programm
Ansprechpartner

André Lehmann

Projektleitung

Tel: +49 385 59360859

a.lehmann@filmland-mv.de


Steffen Buchholz

s.buchholz@filmland-mv.de


Jürgen Tobisch

j.tobisch@filmland-mv.de