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ROSTOCKER SCHULE

Ausschreibungstext:

Das Filmemachernetzwerk „Rostocker Schule“ sucht für den kommenden Sommer vier Regisseur*innen für den Sommerkurs der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Momentan versucht das Netzwerk, einen Überblick über alle Interessierten zu gewinnen. Wir möchten Dich daher fragen, ob Du Dir vorstellen könntest, im Sommer 2018 eine Episode im Rahmen des Sommerkurses zu inszenieren und Dich ab Dezember 2017 aktiv an der Stoffentwicklung zu beteiligen. Ab Dezember soll es bis zum Beginn des aktiven Schreibprozesses jedoch fast wöchentlich Treffen zwischen den Regisseur*innen geben. Für derartige Treffen solltest Du Zeit haben.
Bis zum 03.12.2017 nehmen wir Interessensbekundungen entgegen. Bis zum 08.12. melden wir uns dann mit den Entscheidungen zurück, welche Filmemacher*innen wir uns in einer Zusammenarbeit am besten vorstellen können. Wir möchten Dich bitten, Dir das Vorhaben für den Sommer 2018 genau durchzulesen. Solltest Du Interesse daran haben, als Stoffentwickler*in und Regisseur*in Teil der Zusammenarbeit zu werden, schicke eine Mail mit dem Betreff „Regie Rostocker Schule 2018“ und einem verlinkten abgeschlossenen Filmprojekt von Dir an kontakt@rostocker-schule.com UND info@vonanfanganders.de.

Solltest Du Fragen zum Projektinhalt oder zur Umsetzung haben, melde Dich gern bei Max Gleschinski von der Von Anfang Anders Filmproduktion: 0151/18759024

Hier die Infos und Vorgaben zum Projekt:

„Die Rostocker Schule macht jetzt Langfilm.“

Es entsteht ein abendfüllender Spielfilm, bestehend aus vier gleichwertigen Episoden, produziert von dem Institut für neue Medien Rostock sowie der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Die ausführende Produktion übernimmt die Von Anfang Anders Filmproduktion.
Die Episoden sollen als etwa 80-minütiger Episodenfilm funktionieren. Verbunden sind sie daher durch ein Rostocker Großereignis (Ausschreitungen nach Hansa-Spiel, Massenpanik auf der Hanse-Sail, Lichtenhagen 2.0,…) sowie durch ein gemeinsames Statement oder eine gemeinsame Haltung, die alle Figuren eint. Begegnen sollten sich die Figuren dabei allerdings nicht.

Für die Episoden existieren folgende Vorgaben:
•    Jede Episode entsteht und spielt in Rostock.
•    Jede Episode hat mindestens eine Hauptrolle durch eine*n Schauspielstudent*in der HMT (Jahrgang: Diplom 2018) zu besetzen.
•    Jede Episode ist gerahmt durch ein verbindendes Rostocker Ereignis, welches durch die Regisseur*innen zuvor zu bestimmen ist. Das Ereignis muss Teil der Geschichte sein und thematisiert werden.
•    Jede Episode hält sich in ihrer Aussage an ein gemeinsam besprochenes Statement.
•    Jede Episode hält sich an gemeinsam besprochene stilistische Absprachen.
•    Jede Episode hat ein Drehbuch mit 15 bis 25 Seiten.
•    Jede Episode hat eine Laufzeit zwischen 17 und 22 Minuten.
•    Jede Episode muss in vier Tagen abgedreht werden.
•    Jede Episode entsteht an einer (maximal zwei) Location(s).
•    Jede Episode entsteht mit einem Team aus 8 bis 12 Personen.
Die Regisseur*innen lassen sich auf folgende Arbeitsweise ein:
•    Jede*r Regisseur*in erkennt die oben genannten Vorgaben für die Episoden an. Dies schließt ein, sich auf eine gemeinsame Themen- und Stofffindung einzulassen und sich gemeinsam für die besten und trefflichsten Ideen zu entscheiden.
•    Jede*r Regisseur*in erkennt an, dass der Film aus gleichwertigen Episoden bestehen wird. Trotz einer klaren Aufteilung der Verantwortlichkeiten muss sich jede*r Regisseur*in mit jeder Episode identifizieren können und sich an ihrer gleichwertigen Wirkung im Film beteiligen.
•    Jede*r Regisseur*in stellt die Qualität des gesamten Films über die Qualität „seiner/ihrer“ Episode. Wenn eine Episode besser ist als die andere, wird der Episodenfilm qualitativ nicht gelingen.
•    Jede*r Regisseur*in verspricht, sich an die vorgegebenen Zeitpläne zu halten.
•    Jede*r Regisseur*in verspricht, ein Drehbuch zu einer der Episoden zu verfassen, sollte sich niemand für den Prozess finden lassen.
•    Jede*r Regisseur*in verzichtet auf eine Vergütung und spendet die ihm/ihr zustehende Dozentengage dem Institut für neue Medien zur Realisierung dieses Films. Rückstellungsvereinbarungen werden natürlich getroffen.
Die Vorgaben dienen ausschließlich dem Gelingen eines sehr ambitionierten Experimentes. Es ist dabei nicht das Ziel, die Filmemacher*innen in ihren Ideen und Vorstellungen zu beschneiden. Im Gegenteil: Innerhalb der Episoden können die Filmemacher*innen sich frei entfalten. Stilistische Einheit soll nicht das Ziel sein. Auf einen gewissen Grundtenor muss sich jedoch geeinigt werden, um einen guten Film machen zu können, der sein Publikum finden kann.