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Neubrandenburg

Im Jahr 1248 gründete Markgraf Johann I. von Brandenburg im Südosten Mecklenburgs die Stadt Neubrandenburg. Mit einem Stadtmauerring von etwa 2.300 Metern Länge und sieben Metern Höhe hat sich die Innenstadt, in die man durch vier backsteinerne Stadttore gelangt, ihren mittelalterlichen Charme bewahrt. Durch die sehr vorbildliche Denkmalpflege in Neubrandenburg findet man hier noch die sogenannten „Wiekhäuser“, in die Stadtmauer eingebettete Wehrhäuser, die zur Beobachtung und Verteidigung bestimmt waren. Die Stadt kann heute die am besten und vollständigsten erhaltenen mittelalterlichen Wehranlagen in ganz Norddeutschland präsentieren.

Wer sich als Filmemacher in Neubrandenburg mit der Geschichte auseinandersetzt wird hier auf faszinierendes Geschichtsgut stoßen, denn in den gut 800 Jahren bewegter Stadtgeschichte hat sich hier so einiges zugetragen. Ob von der Siedlerzeit, dem Überfall und der Verwüstung durch kaiserliche Truppen der katholischen Allianz unter General Tilly oder den Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges bis hin zur fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und des Wiederaufbaus, hält die Vergangenheit viele Geschichten und auch Schicksale bereit. 

Viele der Locations sind bis jetzt für den Film ungenutzt und warten darauf entdeckt zu werden. Neubrandenburg ist verkehrstechnisch günstig gelegen und aus Produktionssicht bietet diese Region einige Vorzüge, denn es haben sich viele Firmen angesiedelt, die erstklassige Dienstleistungen für die Filmbranche anbieten.