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Hansestadt Stralsund

 

Zwischen Historie und Moderne 

Die Hansestadt Stralsund, wegen ihrer Lage auch bekannt als „Tor zur Insel Rügen” ist für Filmemacher ein interessantes Fleckchen Erde. Die sanierte historische Altstadt mit ihrer Festungsmauer ist Teil des UNESCO WELTKULTURERBES und bietet Bildmaterial u. a. für historische oder märchenhafte Stoffe. Moderne Bauten wie das Ozeaneum oder auch die Rügenbrücke verkörpern Gegenwart und Zukunft. Ebenso die Stralsunder Volkswerft mit ihrer großen Werkhalle, den Kranen, Lagerstätten und dem Industriehafen. Auch ein Blick „hinter die Kulissen” lohnt sich: Moderne Architektur und spannende Motive wie im Ozeaneum oder der Fachhochschule Stralsund finden sich genauso wie historische Gemäuer, Kirchen oder Alltägliches, das zum Erzählen von Geschichten notwendig ist. 

 

Geschichten erzählen

Die Hansestadt war bereits in der Vergangenheit ein beliebter Standort für Dreharbeiten. So entstanden dort in den 30er Jahren u. a. die Spielfilme „Die elf Schillschen Offiziere” (1932, Regie: Rudolf Meinert) und „Reifende Jugend” (1933, Carl Fröhlich). Ende der 50er Jahre wurde in Stralsund und auf Rügen der DEFA-Film „Ein Sommertag macht noch keine Liebe” (1959/60, Regie: Herbert Ballmann) produziert. Für zahlreiche Filme und Dokumentationen lieferten Locations in und um Stralsund über die Jahre immer wieder das passende Motiv. Auch in der Gegenwart. So erreicht die ZDF-Krimiserie „Stralsund” (Network Movie) regelmäßig beste Einschaltquoten. Auch die TV-Zweiteiler „Die Grenze” (2009, teamworx, Regie: Roland Suso Richter, SAT1) und „Die Gustloff” (2007, Ufa Filmproduktion, Regie: Joseph Vilsmaier, ZDF) sorgten, hochkarätig besetzt, für eine Präsenz von Stralsund auf der Leinwand. Sowohl im Fernsehen, als auch, mit Produktionen wie „Zwölf Meter ohne Kopf” (2010, Wüste Film, Regie: Sven Taddicken) im Kino. 

 

Plattes Land und hohe See 

Kurze Wege führen in Stralsund vom urbanen Erleben bis in die Einsamkeit des Agrarlandes Mecklenburg-Vorpommern. Die berühmten, unendlich weiten gelben Rapsfelder im Frühjahr, wogendes Getreide im Sommer, Windkrafträder, Mühlen, alte Bauernhöfe, sanierte Gutshäuser – das alles ist ohne großen Zeitverlust genau so gut zu erreichen wie, natürlich!, die Ostsee. Der Strelasund, die Vorpommersche Boddenlandschaft, das Meer, die Insel Rügen vor der Nase, ein Katzensprung nach Hiddensee... Die Natur ist nah, wenn man will. 


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Infrastruktur und Verkehrsanbindung 

Stralsund lässt sich über direkte Anbindungen an die Autobahnen 19 und 20 hervorragend erreichen. Die Deutsche Bahn bietet eine direkte Zugverbindung bspw. von Berlin in die Hansestadt an. Viele Hotels und Pensionen können zur Übernachtung gebucht werden. Es lohnt sich eine rechtzeitige Anfrage. Branchenspezifische Infrastruktur ist in Teilen vorhanden bzw. auf kurzen Wegen erreichbar. Auskunft hierzu gibt unser Productionguide. Stralsund und das nahe Greifswald sind beides Hochschulstandorte. Statisten und Hilfskräfte können dort direkt oder in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur gewonnen werden. 

Sowohl die Stadtverwaltung als auch das Stadtmarketing sind erfahren im Umgang mit den Bedürfnissen von Filmteams. Dort steht Ihnen ein fester Ansprechpartner zur Verfügung. Gerne stellen wir Ihnen einen Kontakt her. 

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