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LEO-Preis Jugendfilmwettbewerb

Der LEO-Kinder und Jugendpreis, dotiert mit 7.500 Euro, gestiftet vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, für den besten Beitrag im Jugendfilmwettbewerb geht 2017 an den österreichischen Film „Maikäfer, flieg!“ (2016), Regie und Drehbuch: Mirjam Unger. Ko-Autorin: Sandra Bohle. 

Inhalt: Wien 1945. Das Ende des 2. Weltkriegs ist für die 9-jährige Christl ebenso Schrecken wie Abenteuer, der Film schildert ihre Erlebnisse konsequent aus kindlicher Sicht. Es ist die Verfilmung des Romans der populären Autorin Christine Nöstlinger.

Die Jugendjury bestand in diesem Jahr ausnahmslos aus Mädchen: Simaf Peiro, Emily Carabut, Karolina Zyczyriska, Svea Lillge, Johanna Taube, Cassedy Meier und Antonia Schernau. Ihre Begründung lautet:

"Was uns am Preisträgerfilm besonders überzeugt hat, ist die unglaublich mitreißende Geschichte, welche sehr emotional war, und die realistische und anschauliche Umsetzung des ziemlich schwierigen, ernsten Themas.

Ein großes Lob geht auch an die überzeugenden Schauspieler und Schauspielerinnen, welche den Film besonders authentisch wirken ließen. Besonders durch die kindliche Perspektive sowie die beeindruckend realitätsnahen Kulissen, übertrugen sich die Emotionen der Figuren besonders echt und nachvollziehbar. Unser persönlicher Favorit ist „Maikäfer, flieg!“ von Regisseurin Mirjam Unger"

Der LEO-Preis wurde im Rahmen der Preisverleihung am 6. Mai im Festivalkino Filmpalast Capitol von der Jugendjury zusammen mit ihrem Betreuer, Olaf Hagen, und Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, übergeben.

Sechs Kinder- und Jugendfilme aus dem deutschsprachigen Raum konkurrierten um den vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestifteten Hauptpreis LEO. Der LEO ist mit 7.500 Euro dotiert und damit die höchstdotierte Auszeichnung für einen Kinder- und Jugendfilm in der deutschen Festivallandschaft.

Die Jury wurde im Vorfeld von Olaf Hagen, Leiter des Fachbereichs Jugend- und Schulsozialarbeit der Sozial-Diakonischen Arbeit – Evangelische Jugend, und professionellen Medienpädagogen wie Markus Wojatschke angeleitet und betreut.

Richtlinien für die Filmeinreichung finden Filmemacher hier.