Filmkunstfest MV
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Jurys 2018

Jury im Spielfilmwettbewerb 2018

MASCHA SCHILINSKI REGISSEURIN, DREHBUCHAUTORIN


Geboren 1984 in Berlin. Ihre ersten Filmerfahrungen sammelte sie als Kinderdarstellerin für Film und Fernsehen. Während und nach der Schulzeit absolvierte sie diverse Praktika quer durch die Filmlandschaft und arbeitete als Kinder- und Jugend-Casterin für die Agentur „Gesichter“ in Potsdam. Sie reiste mehrere Jahre durch Europa, schrieb Kurzgeschichten und arbeitete als Zauberin und Feuerschluckerin bei einem kleinen Wanderzirkus in Italien. 2008 absolvierte sie die Autoren-Masterclass an der Filmschule Hamburg. Im Anschluss arbeitete sie bis 2012 als freie Autorin und Storylinerin für Film und Serien in Berlin, Paris und Lyon. Seit Oktober 2012 studiert sie an der Filmakademie Baden-Württemberg szenische Regie. Ihr preisgekrönter mittellanger Film DIE KATZE entstand in ihrem zweiten Studienjahr. DIE TOCHTER ist ihr Spielfilmdebüt und wurde auf dem 27. FILMKUNSTFEST mit dem Hauptpreis „Fliegender Ochse“ geehrt.


MONIKA SCHINDLER SCHNITTMEISTERIN

Geboren 1938 in Berlin, begann 1955 eine Lehre im DEFA-Studio für Spielfilme als Filmfotografin und arbeitete anschließend im Schneideraum, wo sie u.a. Hildegard Conrad bei Joachim Kunerts Film DER LOTTERIESCHWEDE (1958) und der renommierten Schnittmeisterin Lena Neumann assistierte. Nach einem Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam in der Fachrichtung Filmschnitt kehrte sie ins DEFA-Studio für Spielfilme zurück. Ihre erste Montagearbeit war Egon Günthers satirische Komödie WENN DU GROSS BIST, LIEBER ADAM (1965). Schindler, die an über 100 Filmen mitwirkte und mehrfach für ihre Arbeit ausgezeichnet wurde, zählt zu einer der renommiertesten Schnittmeisterinnen. 2000 bekam sie für die Montage von Hans Warns MEIN 20. JAHRHUNDERT den Deutschen Filmpreis.2017 wurde sie mit dem Deutschen Filmpreis - Ehrenpreis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.


MARIE-LOU SELLEM SCHAUSPIELERIN

Geboren 1966 in Göttingen, absolvierte eine Schauspielausbildung an der Folkwang Hochschule in Essen. Anschließend arbeitete sie an verschiedenen Theaterbühnen, u.a. in Essen, Basel, Hamburg, Zürich und Frankfurt am Main. 1989 hatte sie als Goebbels-Tochter in Christoph Schlingensiefs 100 JAHRE ADOLF HITLER ihren ersten Kino-Auftritt. Bekannt wurde sie aber vor allem durch ihre Rolle in Tom Tykwers WINTERSCHLÄFER (1997) und durch zahlreiche Fernsehauftritte u.a. in den Serien DIE GERICHTSMEDIZINERIN, NOTRUF HAFENKANTE und TATORT. 2002 war Sellem für MEIN BRUDER, DER VAMPIR; NICHTS BEREUEN und HILFE, ICH BIN EIN JUNGE! in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ für den Deutschen Filmpreis nominiert.


VICTORIA TRAUTTMANSDORFF SCHAUSPIELERIN     

Geboren 1960 in Wien, studierte Schauspiel in Salzburg und war anschließend Ensemblemitglied am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Nationaltheater Mannheim und am Schauspielhaus Stuttgart. Seit 1993 hat sie ein festes Engagement am Thalia Theater in Hamburg. Dort arbeitete sie u.a. mit den Regisseuren Jürgen Bosse, Robert Wilson, Stephan Kimmig, Nicolas Stemann und Michael Thalheimer zusammen. Außerdem war sie in mehreren Kinofilmen zu sehen, u.a. in den Hauptrollen in FALSCHER BEKENNER von Christoph Hochhäusler und GEGENÜBER von Jan Bonny sowie in Margarethe von Trottas Film über Hannah Arendt. Für GEGENÜBER wurde sie 2008 für den Deutschen Filmpreis als Beste Hauptdarstellerin nominiert.


DITO TSINTSADZE REGISSEUR, DREHBUCHAUTOR

Geboren 1957 in Tiflis, studierte an der Filmhochschule in Tiflis Regie, arbeitete anschließend als Regieassistent in den Kartuli-Film-Studios. 1990 drehte er seinen ersten längeren Film GUESTS. Für seinen Spielfilm AN DER GRENZE (1993), der den Bürgerkrieg in Georgien paraphrasiert, erhielt er beim Filmfestival von Locarno den Silbernen Leoparden und beim Filmfestival in Tiflis den Goldenen Adler. 1996 bekam er ein Nipkow- Filmstipendium für Berlin und lebte anschließend mit seiner Familie unter schwierigen Bedingungen in Georgien und Deutschland. Sein mehrfach prämierter Film LOST KILLERS (2000) verarbeitet diese Erfahrungen. 2005 verfasste er zusammen mit Zaza Rusadze das Drehbuch zum Film DER MANN VON DER BOTSCHAFT, für das sie mehrfach ausgezeichnet wurden. Tsintsadzes Spielfilm MURDER IN THE THEATRE (2008) wurde 2009 als offizieller georgischer Beitrag für den Besten fremdsprachigen Film bei den „Oscars“ ausgewählt.


JÖRG HÖHNE BERATENDES MITGLIED FÜR DEN PREIS FÜR DIE BESTE MUSIK- UND TONGESTALTUNG

arbeitet als Mischtonmeister und ist Geschäftsführer des Studio Mitte Audiodepartments, der Tonabteilung Studio Mitte Filmproduktion GmbH in Berlin, das er 1997 mitbegründete. Hohne studierte an der Filmhochschule Potsdam Babelsberg und realisierte als Mischtonmeister und Supervising Sounddesigner zahlreiche ausgezeichnete Kino- und TV-Projekte wie 4 MINUTEN (Regie: Chris Kraus) oder 2 DAYS IN PARIS (Regie: Julie Delpy).


Jury der deutschsprachigen Filmkritik in der FIPRESCI 2018

FRANK-BURKHARD HABEL 

hat 1984 an der HFF Potsdam-Babelsberg ein Diplom als Film- und Fernsehwissenschaftler erworben und bei Film- und Fernsehbetrieben u.a. auf den Gebieten Produktion, Archiv, Dramaturgie, Verleih und Publizistik gearbeitet. Er war Schauspieler und Moderator und hat mehr als ein Dutzend Bücher geschrieben, zuletzt „Das große Lexikon der DEFA-Spielfilme“ in zwei Bänden (2017).


DR. DINARA MAGLAKELIDZE

hat Philosophie, Film- und Medienwissenschaft an der Tbilisi State University und der Humboldt Universität Berlin abgeschlossen. Sie absolvierte außerdem die Wissenschaftliche Akademie von Georgien und die Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Dr. Dinara Maglakelidze arbeitet in verschiedenen wissenschaftlichen Funktionen an den bedeutendsten Universitäten Georgiens, wo sie z.B. über Filmgeschichte und –theorie unterrichtet. Ihre Monografien wurden in Deutsch und Georgisch publiziert; Hauptgebiet ihrer filmwissenschaftlichen Forschungen ist das moderne europäische Autorenkino und die Probleme des Interkulturalismus und der Geschlechterfragen im europäischen Film. Sie half beim Aufbau der Georgischen Filmakademie und ist seit 2017 Koordinatorin des Creative Europe Desk Georgia


MARIAN WILHELM

geboren 1987, studierte vergleichende Literaturwissenschaft, arbeitete für das Filmfestival in Innsbruck und ko-kuratierte 2016 die Ausstellung “Traumfabrik Sölden: Von Hitchcock bis James Bond”. Er arbeitet als Filmkritikeri n Wien und Innsbruck und schreibt für die meistgelesene deutschsprachige Tageszeitung in Südtirol, Dolomiten, die Tiroler Tageszeitung und Freies Radio Innsbruck über internationale Filmfestivals wie z.B. in Berlin, Rotterdam und Venedig.


Jury im Dokumentarfilmwettbewerb 2018

VOXI BÄRENKLAU KAMERAMANN, LICHTDESIGNER

Geboren 1960, seit 1987 arbeitet er als Kameramann in der Kino- und TV-Produktion u.a. für Regisseure wie Helge Schneider, Christoph Schlingensief oder Adolf Winkelmann und seit 2002 auch als Licht- und Videodesigner für Theater- und Opernproduktionen. Er selbst bezeichnet seine künstlerische Arbeit für Schlingensiefs PARSIFAL am Festspielhaus Bayreuth als sein wichtigstes Werk. 1999 arbeitet er als ‚Gaffer‘ mit Michael und Florian Ballhaus für Scorseses GANGS OF NEW YORK. Seit Anfang 2018 ist er an der Gründung einer Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund beteiligt. Für den gemeinsam mit Richard Lehun produzierten Kurzfilm FETISCH erhielt er 2002 den deutschen Kurzfilmpreis in Gold. Zuletzt arbeitete er als Zeitzeuge und Kameramann am Dokumentarfilm WUNDER DER WIRKLICHKEIT.


PEPE DANQUART REGISSEUR, DREHBUCHAUTOR

Geboren 1955 in Siegen, studierte Kommunikationswissenschaften in Freiburg und war 1971 Initiator und Mitbegründer des Kollektivs Medienwerkstatt Freiburg. Die dort entstandenen Filme erhielten zahlreiche Auszeichnungen. Zwei Jahre später zog er nach Berlin und drehte seinen ersten kurzen Spielfilm SCHWARZFAHRER (1994), der mit dem „Oscar“ für den Besten Kurzfilm ausgezeichnet wurde. Mit HEIMSPIEL, HÖLLENTOUR und AM LIMIT realisierte er seine Kino- Trilogie der Sport-Dokumentationen, die ebenso erfolgreich war. Neben Spiel- und Dokumentarfilmen, inszeniert Danquart auch Musikvideos und Werbefilme. 2008 gründete er die Produktionsfirma bittersuess pictures. 2012-2013 drehte Danquart die aufwendige Verfilmung des Bestsellers LAUF JUNGE LAUF in einer deutsch/französischen Ko-Produktion.


LUISE MAKAROV REGISSEURIN

Geboren 1980 in Berlin. Sie lebte einige Jahre in New York, wo sie ihre ersten Filmerfahrungen machte. Für ihr Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie kehrte sie 2006 nach Berlin zurück. Sie war Mitglied der Performance Gruppe „Häppi Töle“. Während ihres Studiums entstanden neben diversen Seminar-arbeiten auch ihr Kurzfilm FREIHÄNDIG als Koproduktion mit ARTE. LIEBES ICH, ist ihr Abschlussfilm und erster langer Dokumentarfilm, der 2018 auf Kinotour geht. Auf dem 27. FILMKUNSTFEST MV wurde LIEBES ICH, als „Bester Dokumentarfilm“ ausgezeichnet. Derzeit arbeitet Makarov an ihrem nächsten Dokumentarfilm.


Jury im Kurzfilmwettbewerb 2018

JULIANE EBNER REGISSEURIN


Geboren 1970 in Stralsund, studierte Kirchenmusik in Dresden und war anschließend als Organistin in Potsdam, Stralsund und Neumünster tätig. Zudem studierte sie von 1999-2005 Theologie an der Christian-Albrecht-Universität und Freie Kunst an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Seitdem erhielt die Mutter dreier Kinder mehrere Stipendien, wirkte an zahlreichen Projekten mit und realisierte viele Ausstellungen im In- und Ausland. Für ihren animierten Kurzfilm LANDSTRICH erhielt sie 2017 den Deutschen Kurzfilmpreis. Im selben Jahr wurde ihr Animationskurzfilm VOM WALDE HER mit dem Filmpreis der Guardini-Stiftung ausgezeichnet.


GISA FLAKE SCHAUSPIELERIN

Geboren 1985, stand schon als Jugendliche auf der Kabarettbühne in Braunschweig. Nach ihrem Abitur studierte sie Schauspiel in München. Seitdem ist sie in diversen Film-, TV- und Theaterproduktionen zu sehen, singt in Blues- und Soulbands und tritt als Kabarettistin auf. 2009 gab sie ihr Filmdebüt in Michael Herbigs WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER und gewann in der Kategorie „Musical/Chanson“ den Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. Für die Sitcom BULLY MACHT BUDDY arbeitete sie 2013 erneut mit Michael Herbig zusammen und über- nahm eine der Hauptrollen. 2013-2017 war sie in der ZDF-Thrillerserie BLOCHIN (I bis III) - DIE LEBEN- DEN UND DIE TOTEN neben Jürgen Vogel zu sehen. Zwischen 2016 und 2018 spielte sie in diversen Produktionen mit, u.a. im Kurzfilm GABI, der den Deutschen Kurzfilmpreis erhielt, in den Serien BA- BYLON BERLIN und JERKS sowie in LABRADOODLES (Til Schweiger) und VIELMACHGLAS (Florian Ross). 2018 drehte sie unter der Regie von Nora Fingscheidt den ZDF-Spielfilm SYSTEMSPRENGER.  


SIMON OSTERMANN REGISSEUR


Geboren 1986 in Frankfurt am Main, studierte von 2008 bis 2012 Kulturwissenschaften in Frankfurt (Oder). Seit 2007 ist Ostermann freiberuflich als Regieassistent und Aufnahmeleiter für Kino, Fernsehen und zuletzt vorwiegend für Werbung tätig.
Seit 2012 studiert er Regie an der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“. Für sein kurzes Spielfilmdebüt, ROUTE B96 (2016), gewann er den Publikumspreis beim Filmfest Max Ophüls Preis 2016 und den Nachwuchspreis bei Studio Hamburg. Sein kurzer Dokumentarfilm TEHERAN DERBY wurde zudem 2016 für den Deutschen Kurzfilmpreis nominiert.

Jurys 2017

Jury im Spielfilmwettbewerb 2017

HEIKE PARPLIES SCHNITTMEISTERIN

Geboren 1971 in Borgerhout, Belgien. Sie besuchte Schulen in Sydney, Australien, und St. Augustin, Deutschland. Nach dem Abitur studierte Heike Parplies von 19921998 Neuere Deutsche Literatur und Medien an der Philipps-Universität Marburg. Sie absolvierte danach Praktika in den Bereichen Schnitt, Postproduktion und am Set. Für ihre Arbeit als Schnittmeisterin erhielt sie mehrere bedeutende Auszeichnungen, darunter eine Nominierung Bester Schnitt/Deutscher Filmpreis und den Preis für den Besten Schnitt/Preis der deutschen Filmkritik 2017 für die Arbeit an dem Oscar- nominierten deutschen Spielfilm TONI ERDMANN sowie den Schnittpreis der Filmstiftung NRW für den Film ALLE ANDEREN (2009). Zu ihren letzten Arbeiten zahlen der Schnitt für den Fernsehfilm DER FALL GORCH FOCK TOD EINER KADETTIN und TATORT: BOROWSKI UND DAS VERLORENE MÄDCHEN (beide 2016).


ANNETT RENNEBERG SCHAUSPIELERIN

Hatte schon mit 13 Jahren ihre erste Hauptrolle in einem Fernsehfilm. Neben einer Vielzahl von Theaterarbeiten, darunter eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Peter Zadek, spielte Annett Renneberg bisher in über 80 weiteren Rollen für Fernsehen und Kino. Die populärste ist die der Signorina Elettra in den Verfilmungen der Donna-Leon-Romane über COMMISSARIO BRUNETTI, die Annett Renneberg seit 1999 verkörpert. Seit 2005 tritt die Schauspielerin auch mit eigenen musikalisch literarischen Bühnenprogrammen und Lesungen auf und begleitet die Schriftstellerin Donna Leon auf Lesereisen. Der Fernseh-Dreiteiler DIE WOLFE mit Annett Renneberg in einer Hauptrolle wurde mit dem Grimme-Preis und dem Emmy Award ausgezeichnet. Außerdem war sie fur den Telestar nominiert und erhielt eine Vornominierung zum Deutschen Filmpreis sowie die Lilly-Palmer und Curd-Jürgens- Gedächtniskamera.


CHRISTIAN SCHWOCHOW REGISSEUR, DREHBUCHAUTOR

Geboren 1978 in Bergen auf Rügen, aufgewachsen in Leipzig, Ost-Berlin und Hannover. Schon als Kind wirkte er in vielen Hörspielproduktionen des Rundfunks der DDR mit. Von 2002-2008 studierte Schwochow an der Filmakademie Baden- Württemberg Filmregie. Sein Abschlussfilm NOVEMBERKIND mit Anna Maria Muhe in der Hauptrolle wurde auf verschiedenen deutschen Filmfestivals mit insgesamt neun Preisen ausgezeichnet, darunter der Publikumspreis beim FILMKUNSTFEST MV 2008. Für die Verfilmung des Romans von Uwe Tellkamp, DER TURM, als TV-Zweiteiler erhielt Christian Schwochow 2013 einen Grimme-Preis. Zuletzt lief seine Filmbiografie über Paula Modersohn- Becker, PAULA, mit großem Erfolg in den deutschen Kinos.


LUTZ SEILER SCHRIFTSTELLER

Geboren 1963 in Gera/Thüringen, lebt heute in Wilhelmshorst bei Berlin und in Stockholm. Nach einer Lehre als Baufacharbeiter arbeitete er als Zimmermann und Maurer. 1990 schloss er ein Studium der Germanistik ab, seit 1997 leitet er das Literaturprogramm im Peter-Huchel-Haus. Er unternahm Reisen nach Zentralasien, Osteuropa und war Writer in Residence in der Villa Aurora in Los Angeles sowie Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Für sein Werk erhielt er mehrere Preise, darunter den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Bremer Literaturpreis, den Uwe- Johnson-Preis und 2014 den Deutschen Buchpreis.


WOLFGANG WINKLER SCHAUSPIELER

Geboren 1943 in Görlitz. Nach der Ausbildung zum Lokomotivführer bei der Deutschen Reichsbahn, besuchte er 1962-1965 die Deutsche Hochschule für Filmkunst in Potsdam. 1965 Bühnen-Debüt am Görlitzer Gerhart-Hauptmann-Theater. 1965 Erstauftritt vor der Kamera in Kurt Maetzigs Drama DAS KANINCHEN BIN ICH, das bis 1990 in der DDR verboten war. Spielte 1992 in Frank Beyers DAS GROSSE FEST an der Seite von Hans Christian Blech, Rolf Hoppe und Iris Berben. Einem Millionenpublikum bekannt wurde er als Hauptkommissar in der Krimireihe POLIZEIRUF 110, wo er 1996-2013 gemeinsam mit Jaecki Schwarz ermittelte. Engagiert sich als ehrenamtlicher Botschafter der Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V.


JÖRG HÖHNE BERATENDES MITGLIED FÜR DEN PREIS FÜR DIE BESTE MUSIK- UND TONGESTALTUNG

arbeitet als Mischtonmeister und ist Geschäftsführer des Studio Mitte Audiodepartments, der Tonabteilung Studio Mitte Filmproduktion GmbH in Berlin, das er 1997 mitbegründete. Hohne studierte an der Filmhochschule Potsdam Babelsberg und realisierte als Mischtonmeister und Supervising Sounddesigner zahlreiche ausgezeichnete Kino- und TV-Projekte wie 4 MINUTEN (Regie: Chris Kraus) oder 2 DAYS IN PARIS (Regie: Julie Delpy).

Jury der deutschsprachigen Filmkritik in der FIPRESCI 2017

PETER HOLDENER

Geboren 1959, aufgewachsen und sesshaft in Zug/ Zentralschweiz. Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Zürich, sowie Kulturmanagement an der Universität Basel. Selbständiger Kulturvermittler und Journalist. Seit 1980 Mitglied im Verband Schweizer Filmjournalisten. War mehrmals Jurymitglied für die FIPRESCI und für die Kritikerwoche beim Festival Film Locarno und Zürich Film Festival. Künstlerischer Leiter von Theatern, Musikclubs und Festivals. Affinität zu Live-Musik mit Film (u.a. Präsentation von Philip Glass Koyaanisqatsi, Powaqqatsi, Dracula).


ANDREAS PARWIS WIRWALSKI

Geboren 1966 in Iserlohn/Nordrhein-Westfalen, ist freier Journalist und Autor mit Wohnsitz in München. Nach dem Magisterstudium der Germanistik und Geschichte in Oldenburg (Oldb.) absolvierte er ein Volontariat bei der dortigen „Nordwest-Zeitung“, für die er anschließend als Redakteur im Feuilleton und später in der Online-Redaktion arbeitete. Im Dezember 2000 wechselte er nach München zum Branchenmagazin „Blickpunkt: Film“, wo er das Ressort „Kino national“ verantwortete. Seit 2005 ist er freischaffend vor allem für die Wiesbadener Fachzeitschrift „Filmecho/Filmwoche“ als Filmkritiker tätig. Journalistische Schwerpunkte sind u.a. digitales Kino, Interaktionen zwischen Filmindustrie und Publikum, Verbindung von Kommerz und Kultur, Filmgeschichte und Social Media.


SABINA ZEITHAMMER

Geboren 1983, absolvierte ein Studium der Philosophie, Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Germanistik und Psychologie an der Universität Wien, wo sie auch lebt und arbeitet. Sie ist freie Journalistin mit dem Schwerpunkt Film sowie Redakteurin und Lektorin im Kulturbereich. Seit 2011 arbeitet sie als Filmkritikerin bei der Wochenzeitung „Falter“.

Jury im Dokumentarfilm 2017

BRITTA WAUER REGISSEURIN

Geboren 1974, absolvierte eine Ausbildung an der Berliner Journalisten-Schule und studierte an der Film- und Fernsehhochschule Berlin - DFFB Regie und Produktion. Sie wurde 2001 mit dem Deutschen Fernsehpreis für ihren Film HELDENTOD und 2005 mit dem Grimme- Preis für DIE RAPOPORTS ausgezeichnet. Zu ihren bekanntesten Dokumentarfilmen gehören GERDAS SCHWEIGEN (2008) und  IM HIMMEL, UNTER DER ERDE (2011). Ihr unterhaltsames Porträt des Landesrabbiners von Mecklenburg-Vorpommern, RABBI WOLFF, eröffnete 2016 das FILMKUNSTFEST MV und wurde in Schwerin, aber auch bundesweit mit viel Erfolg aufgeführt. Der Film erhielt im vergangenen Jahr auch den WIR-Vielfaltspreis der überparteilichen WIR-Initiative für ein weltoffenes und demokratisches Mecklenburg-Vorpommern. 


GRIT LEMKE 

Geboren 1965 in Spremberg/Niederlausitz. Studium der Kulturwissenschaft, Ethnologie und Literatur, Promotion in Europäischer Ethnologie. Seit 1991 arbeitete Grit Lemke für das Festival DOK Leipzig und war bis vor kurzem die Leiterin des Filmprogramms. Beim FilmFestival Cottbus leitet sie die deutsch-sorbische Sektion „Heimat | Domownja“. Grit Lemke kuratierte zahlreiche Filmreihen im In- und Ausland, war Lehrbeauftragte an Hochschulen, Instituten und Filmschulen sowie Mentorin und Tutorin in Trainingsprogrammen. Sie arbeitete als Autorin an Dokumentarfilmen und -serien sowie Publikationen zum Dokumentarfilm mit, aber auch als Dramaturgin, Journalistin und Filmkritikerin. Sie ist Mitgründerin der Initiative „Festivalarbeit gerecht gestalten“ und Mitglied der BKM-Jury Dokumentarfilm.


HELKE MISSELWITZ REGISSEURIN 

Geboren 1947 in Zwickau-Planitz. Nach Arbeiten als Möbeltischlerin und Physiotherapeutin ging Helke Misselwitz Ende der sechziger Jahre nach Berlin und erhielt dort eine Anstellung als Moderatorin und Regieassistentin beim Fernsehen der DDR. 1978-1982 studierte sie Regie an der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“. 1983-1991 war sie im DEFA Studio der DDR für Dokumentarfilme tätig, 1985-1988 Meisterschülerin an der Akademie der Künste der DDR bei Regisseur Heiner Carow. 1990 gründete Misselwitz eine der ersten privaten ostdeutschen Filmfirmen und war bis zum Jahr 2000 Gesellschafterin der Thomas Wilkening Filmgesellschaft mbH. 1997-2014 arbeitete sie als Professorin für Regie an der Hochschule für Film- und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Babelsberg. Misselwitz ist seit 1991 Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg. Zu ihren bekanntesten Werken gehören u.a. ENGELCHEN (Deutscher Kritikerpreis 1997) und WINTER ADÈ (1988). 

Jury im Kurzfilmwettbewerb 2017

SUSANNE BORMANN SCHAUSPIELERIN

Geboren 1979, stand bereits mit acht Jahren in Michael Gwisdeks Film TREFFEN IN TRAVERS vor der Kamera und war auch während ihrer weiteren Schulzeit bis zum Abitur 1999 als Schauspielerin tätig. Große Aufmerksamkeit errang sie mit ihrer Rolle einer Drogenabhängigen in Andreas Dresens Spielfilm NACHTGESTALTEN 1998 auf der Berlinale. Für diese Leistung und ihre Rolle in der Romanverfilmung FLEISCH IST MEIN GEMÜSE (2009) wurde sie jeweils für den Deutschen Filmpreis nominiert. 2000 bis 2005 studierte sie Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Seither spielt Susanne Bormann regelmäßig sowohl auf Theaterbühnen (wie z.B. bei den Nibelungenfestspielen in Worms) als auch in Kino- wie Fernsehfilmen und Serien. Zu ihren bekanntesten Rollen zählt die Kommissarin in der TV-Serie LETZTE SPUR BERLIN (2012-2015). Im Kino war sie u.a. in RUSSENDISKO (2011) und DIE REISE MIT VATER (2016) zu sehen. 


ODINE JOHNE SCHAUSPIELERIN

Geboren 1987, stand schon als Schülerin in Kurzfilmen vor der Kamera und arbeitete als Sprecherin bei Hörspielproduktionen teil. Nach dem Abitur spielte sie die Rolle der Maja in einem der erfolgreichsten deutschen Kinofilme der 2000er Jahre, DIE WELLE (2008). Nach weiteren Schauspielerfahrungen studierte Odine Johne von 2008-2012 Schauspiel an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Nach ihrem Studienabschluss spielte sie mehrere Hauptrollen, so z.B. in NORDLAND von Regisseur Ingo J. Biermann, wofür sie auf dem FILMKUNSTFEST MV 2014 mit dem Nachwuchsdarstellerpreis ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr erhielt der Kurzfilm NOCEBO, in dem sie eine Hauptrolle übernahm, einen ‚Studentenoscar‘. Für die Titelrolle der AGNES in der gleichnamigen Literaturverfilmung (Spielfilmwettbewerb FILMKUNSTFEST 2016) wurde Odine Johne als beste Nachwuchsdarstellerin beim Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken geehrt. Sie ist außerdem in Theaterproduktionen in Berlin, Frankfurt und am Schauspiel Bonn zu sehen. 


ALEXANDER LAHL REGISSEUR AUTOR, PRODUZENT

Geboren 1979 in Berlin (Ost). Autor, Filmemacher und Produzent. Seine Schwerpunkte sind TV-Dokumentationen und Animationsfilme, obwohl er lieber mehr Kinderbücher und Graphic Novels schreiben würde. Mitgründer der Medienproduktion „Die Kulturingenieure“. Lahl erhielt diverse nationale und internationale Preise für seine Produktionen, darunter den Deutschen Naturfilmpreis 2016 und den Shortfilm Animation Award beim Sundance Filmfest, USA, 2017. Derzeit beschäftigt er sich vor allem mit den Weltmeeren und Umweltthemen und drehte 2015 für ARTE die Dokumentation DIE EROBERUNG DER WELTMEERE über den verbissenen Kampf der Nationen an einem möglichst großen Anteil an den Festlandssockeln unterhalb des Meeresspiegels. Für seinen gemeinsam mit Volker Schlecht inszenierten Kurzfilm KAPUTT erhielt er den Preis für den Besten Kurzfilm des Wettbewerbs beim FILMKUNSTFEST MV 2016. 

Jurys 2016

Jury im Spielfilmwettbewerb 2016

©Privat

Sabine Boss (Regisseurin), geboren 1966 in Aarau, machte ihre Ausbildung zur Regisseurin an der Zürcher Hochschule der Künste. Nach mehreren Regieassistenzen/Auftragsarbeiten für das Schweizer Fernsehen entschied sie sich als freischaffende Autorin und Regisseurin für Film, Fernsehen und Theater zu arbeiten. Für den Spielfilm DER GOALIBIN IG erhält sie 2014 vier Schweizer Filmpreise und den Hauptpreis, den „Fliegenden Ochsen“des Spielfilmwettbewerbs beim25. FILMKUNSTFEST MV.


©Nadja Klier

Inka Friedrich (Schauspielerin), geboren 1965 in Freiburg im Breisgau, studierte Schauspiel an der Hochschule der Darstellenden Künste in Berlin. Nach Theater-Engagements in Basel, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg,dem Schauspielhaus Zürich und dem Burgtheater in Wien spielte sie auch in Fernsehproduktionen. Ihr Kinodebüt hatte Inka Friedrich in Andreas Dresens Drama WILLENBROCK(2005). 2006 stand sie erneut für Dresen in SOMMER VORM BALKON vor der Kamera, für den sie auf internationalen Festivals mehrfach als „Beste Darstellerin“ausgezeichnet und für den Deutschen Filmpreis nominiert wurde. Weitere Rollen spielte sie in HALT AUF FREIER STRECKE(2007),KOPFÜBER (2013) und demnächst in DIE MITTE DER WELT.


©Privat

Christine Haupt (Produzentin), geboren 1979, studierte Film- und Fernsehproduktion an der Filmhochschule „Konrad Wolf “ in Potsdam-Babelsberg. Sie wirkte bei zahlreichen Fernseh- und Filmproduktionen wie DAS LEBEN DER ANDEREN und für Sender wie dem ZDF, Sat1, 3Sat und MDR in verschiedenen Funktionen mit. 2008 gründete sie die HAUPTFILM PRODUKTION mit Sitz in Leipzig und Berlin und produziert neben TV-Dokumentationen wie KINDER DES OSTENS (2011/12) zunehmend internationale Ko-Produktionen wie THE JUDGMENT (Oscar-Beitrag Bulgarien, 2015), ONE FLOOR BELOW (Produzentenpreis Filmfest Hamburg, 2015).


©FILMLAND MV/S.Winkler

Wolfgang Kohlhaase (Drehbuchautor), Jahrgang 1931, begann nach seinem Schulabschluss als Journalist bei ostdeutschen Zeitungen bevor er Dramaturgie-Assistent bei der DEFA wurde und ab 1952 als freischaffender Schriftsteller und Drehbuchautor arbeitete. Der Durchbruch gelang ihm Mitte der1950er Jahre mit einer Reihe von neo-realistischen Filmen. Kohlhaases chrieb die Drehbücher für etliche DEFA-Klassiker, darunter BERLIN– ECKE SCHÖNHAUSER (1957), ICH WAR NEUNZEHN (1968), DER AUFENTHALT (1983) und SOLO SUNNY (1980), bei dem er auch Ko-Regie führte. Erfolgreich geriet die Zusammenarbeit mit Regisseur Andreas Dresen, für den er z. B. die Vorlagen für SOMMER VORM BALKON (2005) und zuletzt ALS WIR TRÄUMTEN (2015) schrieb. Er erhielt 2015 den „Goldenen Ochsen“des FILMKUNSTFESTs MV.


©Christine Fenzl

Julia Jäger (Schauspielerin), 1970 in Angermünde geboren, hatte ihren Durchbruch 1991 mit KARNIGGELS, Regie Detlev Buck. Dem Zuschauer ist sie u. a. bekannt aus: NEBEN DER ZEIT, SANFTE MORDE,DIE LETZTE FAHRT, ZEIT DER HELDEN. Seit 2003 ist sie in den venezianischen Donna-Leon-Verfilmungen die Filmgattin von Uwe Kockisch. Der Kurzfilm SPIELZEUGLAND (Regie Jochen A. Freydank),in dem Julia Jäger die Hauptrolle spielt, erhielt 2009 den Oscar.


Jury im Dokumentarfilmwettbewerb 2016

Tatiana Brandrup (Regisseurin, Autorin), geboren 1965 in North Carolina, USA, studierte ethnologischen Film u. a. bei Jean Rouch in Paris und anschließend Spielfilmregie an der New York University und an der HFF München. Seit 1990 arbeitet sie als Regisseurin und Drehbuchautorin für Spielfilme, Serien sowie als Dokumentarfilmregisseurin für Fernseh- und Internetformate. Darüber hinaus ist sie als Dozentin tätig. Darüber hinaus ist sie als Dozentin tätig. Beim 25. FILMKUNSTFEST MV erhielt ihr Film CINEMA: A PUBLIC AFFAIR den Preis für den besten Dokumentarfilm.

 

 


Thomas Plenert (Regisseur, Autor), geboren 1951, studierte an der HFF Potsdam-Babelsberg und Filmhochschule Lodz/Polen Kamera. Er arbeitet u. a. für die Regisseure Frank Beyer, Jürgen Böttcher und Volker Koepp und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Verdi Kamerapreise,DDR-Kamerapreis, Bundesfilmpreis, Hessischer Filmpreis, Preis der DEFA-Stiftung für Verdienste um den deutschen Film. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg, der Deutsche Filmakademie und des BVK.


Winfried Junge (Regisseur, Autor), geboren 1935 in Berlin, studierte Dramaturgie an der HFF Potsdam-Babelsberg. Er arbeitete zunächst im DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme als Assistent des DDR-Dokumentarfilmregisseurs Karl Gass und anschließend als Regisseur im DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme. Er drehte insgesamt mehr als 50 Dokumentarfilme, darunter den erfolgreichen Zyklus DIE KINDER VON GOLZOW, das längste Projekt der Filmgeschichte.


Jury der deutschsprachigen Filmkritik in der FIPRESCI 2016

Reinhard Kleber, geboren 1958 in Merzig/Saar. Studium der Germanistik, Geschichte, Publizistik und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft an den Universitäten in Mainz und Frankfurt am Main. Lebt als Journalist mit Schwerpunkt Filmthemen in Bonn.


Hans Christian Leitich, geboren 1964, Studien in Kunstgeschichte und Architektur. Wien war stets Arbeits- und Lebensmittelpunkt. Filmkritiken diskontinuierlich seit Mitte der 1980er Jahre in diversen Medien. Interessensschwerpunkte liegen auf filmhistorischen und fremdsprachigen Themenfeldern, auch als Korrektiv zur großen Vertrautheit mit der zentralistischen Struktur der Filmbranche vor Ort. 2000-2013 Kulturredakteur bei Der Standard.at mit breitem Themenspektrum, daneben langjährige Mitarbeit bei österreichischen Festivals Diagonale und Crossing Europe im Bereich der Filmvermittlung.


Georges Wyrsch, geboren 1969 und wohnhaft in Sursee (CH), arbeitet als selbständiger Journalist, Übersetzer, Dolmetscher, Moderator, Texter und Kulturvermittler im Bereich Film. Er gestaltet wöchentlich Filmbesprechungen auf den Sendern Radio SRF 2 Kultur und Radio Freiburg (CH) und publiziert regelmäßig Kritiken und Interviews in der Berner Zeitung und der Aargauer Zeitung.


Jury im Kurzfilmwettbewerb 2016

Sung-Hyung Cho (Regissseurin, Autorin), geboren 1966 in Busan/Südkorea, studierte Kommunikationswissenschaft in Seoul und machte ihren Magister in Kunstgeschichte, Medienwissenschaft und Philosophie in Marburg. Sie arbeitete als Cutterin und hatte von 2004- 2007 Lehraufträge für Schnitt, Dokumentation und Dramaturgie. 2007 riesiger Publikumserfolg mit ihrem ersten Dokumentarfilm, FULL METAL VILLAGE.


Bernd-Günther Nahm (Dozent, Festivalleiter), geboren 1947, studierte Naturwissenschaften und Film. Von 1989-2014 war er Leiter der Filmwerkstatt Kiel und Geschäftsführer der Kulturellen Filmförderung Schleswig-Holstein e.V. Er war Mitinitiator der deutsch-dänischen Fortbildungsmaßnahme FILMTRAIN und der Cross-Media-Initiative FIRST MOTION. Er war Leiter des Filmfestes Augenweide und des Dokfestivals TERRITORIUM FILM in Kaliningrad.


Karsten Wiesel (Regisseur, Autor), geboren 1977 in Uhlstädt/Thüringen, absolvierte seine Ausbildung zum Holzbildhauer in Flensburg und studierte dann von 2001-2007 Visuelle Kommunikation an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Für HOCHBRÜCKE BRUNSBÜTTEL erhielt er 2015 den Kurzfilmpreis beim 25. FILMKUNSTFEST MV.

Jurys 2015

Jury im Spielfilmwettbewerb 2015

Ulrike Krumbiegel Schauspielerin, geb. 1961 in Berlin, lebt und arbeitet nach dem Studium 1982 bis 1986 in Schwerin, 1986 bis 2001 Deutsches Theater Berlin, seit 1981 in mehr als 50 Kino- und TVProduktionen.


Heike Makatsch Geboren 1971 in Düsseldorf, gehört zu den beliebtesten Schauspielerinnen Deutschlands. 1996 gelang ihr in Detlev Bucks Kultfilm MÄNNERPENSION der filmische Durchbruch und wurde prompt mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Seither hat sich Heike Makatsch erfolgreich als Film-, Fernseh- und Theaterschauspielerin etabliert und sich auch als Autorin, Sängerin und Hörbuchsprecherin große Popularität erworben. Sie wurde für ihre schauspielerischen Leistungen mehrfach ausgezeichnet.


Peter Rommel Nach 5 Jahren Verleih- und Weltvertriebsarbeit produziert Peter Rommel seit 1993 international ausgerichtete Spiel- und Dokumentarfilme u.a. von Andreas Dresen, Erwin Wagenhofer und David Wendt. Er lehrt Produktion an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb).


Hans-Christian Schmid Geboren 1965, studierte an der Filmhochschule München und der USC in Los Angeles. In den Jahren danach entstanden die Filme NACH FÜNF IM URWALD, 23, CRAZY und LICHTER. Mit seiner eigenen Produktionsfirma realisierte er die Filme REGUIEM, STURM und WAS BLEIBT.


Rainer Simon 1941 in Hainichen/Sa. geboren. 1968 bis 1990 Regisseur im DEFA-Spielfilmstudio in Babelsberg. Filme (Auswahl): WIE HEIRATET MAN EINEN KÖNIG, SECHSE KOMMEN DURCH DIE WELT, TILL EULENSPIEGEL, JADUP UND BOEL (verboten und erst 1988 aufgeführt), DAS LUFTSCHIFF, DIE FRAU UND DER FREMDE (1985 „Goldener Bär“ der Berlinale), WENGLER & SÖHNE, DIE BESTEIGUNG DES CHIMBORAZO (Spielfilm über Alexander von Humboldt), DER FALL Ö. Konrad-Wolf-Preis der Akademie der Künste. Nach 1990 Filme, Workshops u.a. in Lateinamerika.


Jury im Dokumentarfilmwettbewerb 2015

Simon Baumann Freischaffender Filmemacher. Studium der Medienkunst in Bern. Realisierte mehrere Filme, darunter die Satire Ima ge Problem oder den mehrfach ausgezeichneten Kinodokumentarfilm ZUM BEISPIEL SUBERG, der 2013 unter anderem den Regiepreis des Kantons Bern und den Preis als Bester Dokumentarfilm des 24. filmkunstfests Mecklenburg-Vorpommern gewann.


Dr. Martin Blaney 1990 wurde Martin Blaney Deutschland-Korrespondent der englischsprachischen Fachzeitschrift-Screen International, schreibt auch regelmäßig für German Films Quarterly. Darüber hinaus war er Jurymitglied bzw. Moderator bei zahlreichen internationalen Filmfestivals in ganz Europa.


Volker Koepp 1944 in Stettin geboren, aufgewachsen in Berlin. 1962 Abitur in Dresden. Maschinenschlosserlehre. 1963 bis 1965 Studium an der Technischen Universität Dresden und danach an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg, 1969 Diplom. Von 1970 bis 1991 Regisseur im DEFA-Studio für Dokumentarfilm in Potsdam-Babelsberg und Berlin. Freier Regisseur, Autor und Produzent. Gründung Vineta Film. Gastprofessuren in Babelsberg, Lehrtätigkeit Filmakademie Baden-Württemberg. Seit 1996 Mitglied der Akademie der Künste. 2010 zum Professor (h.c.) des Landes Brandenburg bestellt.


Jury der deutschsprachigen Filmkritik in der FIPRESCI 2015

Christine Deriaz Geboren 1960 in der Schweiz, Abitur 1980 in Köln, Ausbildung zur Filmcutterin, freie Cutterin in Deutschland und Österreich, seit 1999 auch als freie Journalistin für diverse nationale und internationale Print- und Online Medien tätig.


Rolf-Ruediger Hamacher Dozent für Medienpädagogik und Filmgeschichte an der FH Köln. Freier Kulturjournalist für Tageszeitungen und Fachzeitschriften. Kurator mehrerer (Kinder-)Filmfestivals. Langjähriger Vorstandssprecher des Verbandes der deutschen Filmkritik (VdFK).


Achim Hättich führt Seminare zur Filmrezension durch, schreibt neben Fachartikeln z.B. für das Journal of Scandinavian Cinema, regelmässig Filmkritiken für die Schweizer Zeitschrift für Heilpädagogik.


Jury im Kurzfilmwettbewerb 2015

Thomas Bartels Geboren 1960 in Göttingen. 1983-1994 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Seit 1993 als Freier Künstler tätig in den Bereichen Film, Skulptur & Installation. 1996 Förderpreis der Niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur. 2000 Installation „Schwimmer“ beim Braunschweiger Lichtparcours. 2001 Arbeitsstipendium der Stiftung Nord/LB-Öffentliche. Seit 2001 diverse Lehraufträge für Film an der HBK Braunschweig, der Kunstakademie Dresden und der Universität Hildesheim.


Philipp Döring gewann mit seinen Kurzfilmen zahlreiche Preise, darunter den First Steps Award, den Deutschen Kamerapreis und nicht zuletzt den Preis als Bester Kurzfilm für Kann ja noch kommen beim filmkunstfest Schwerin 2014.


Stephanie Stremler Wurde schon während ihres Schauspielstudiums an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin (1998 bis 2002) im Dokumentarfilm Die Spiel wüti gen von Regisseur Andres Veiel porträtiert. Seitdem spielt sie in Theaterstücken, Kino- und Fernsehfilmen. An der Seite von Susanne Lothar glänzte sie 2012 im Mutter-Tochter-Drama STAUB AUF UNSEREN HERZEN (Regie: Hanna Doose). Zuletzt wirkte sie in der Serie DER TATORTREINIGER mit, arbeitet aktuell mit Katja Adomeit an dem Filmprojekt REYKJAVIK.

Jurys 2014

Spielfilmjury 2014

Maria Dragus 1994 in Rumänien geboren. Parallel zur Tanzausbildung an der Palucca Schule Dresden zahlreiche Schauspielrollen in Film- und Fernsehproduktionen. 2007 „Du bist nicht allein“, 2009 „Das weiße Band“ (Deutscher Filmpreis – ‚Beste weibliche Nebenrolle‘), 2011 „Wer wenn nicht wir“, 2012 „Draussen ist Sommer“ (23. filmkunstfest M-V – Nachwuchsdarstellerpreis), 2013 „Scherbenpark“ und „Couchmovie“, 2014 „Shooting Star des europäischen Films“.


Michael Kind in Halle/Saale geboren. Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, Berlin. Ab 1982 Engagements an zahlreichen Theatern wie der „Schaubühne“, dem „Deutschen Theater“, dem „Mecklenburgischen Staatstheater“, der „Volksbühne“ und dem „Berliner Ensemble“. Zahlreiche Rollen in Fernsehproduktionen u. a. „Klemperer“, „Polizeiruf 110“, „Küstenwache“ und Kinofilmen „Sushi in Suhl“, „Staub auf unseren Herzen“, „Die Datsche“.


Claudia Lenssen 1950 in Neustadt/Schwarzwald geboren. Studium der Film- und Theaterwissenschaft, Germanistik und Publizistik in Köln und Berlin. Kulturjournalistin beim Radio und Fernsehen des SFB (heute rbb), Redakteurin der Zeitschrift „Frauen und Film“. Filmkritikerin, Filmhistorikerin, Autorin.


Heide Schwochow in Stralsund geboren. Pädagogik-, Regie- und Journalistikstudium. Freie Journalistin, Lehrbeauftragte in Hannover, Göttingen, Leipzig. Programmdirektorin beim Leipziger UniRadio „mephisto 97,6“. Arbeit als Regieassistentin und Regisseurin für Theater/Hörspiel/Feature. Freiberufliche Autorin für Hörfunk, Print, Fernsehen, Kino u. a. 2006 „Marta und der fliegende Großvater“, 2007 „Novemberkind“, 2010 „Die Unsichtbare“, 2012 „Westen“, 2013 „Bornholmer Straße“.


Björn Vosgerau 1970 geboren. Diplom als Kultur- und Medienmanager an der HMT Hamburg. Parallele Tätigkeiten als Filmvorführer u. -kritiker, Veranstalter von Filmabenden, Lektor. Nach dem Studium Anstellung bei Studio Hamburg. 2004 Wechsel zu Wüste Film GmbH, Arbeit als Prodzent für „Eine andere Liga“, „Emmas Glück“, „Underdogs“. Seit 2008 Gesellschafter bei der Wüste Film GmbH. Produzent diverser Kinofilme: „Die Anruferin“, „Zwölf Meter ohne Kopf“, „Arschkalt“, „Ein Tick anders“. 2011 Entwicklung und Produktion des Tatortes mit Wotan Wilke Möhring.


Jörg Höhne arbeitet als Mischtonmeister und ist Geschäftsführer des Studio Mitte Audiodepartments, der Tonabteilung des Studioverbundes Studio Mitte Berlin. Nach einer musikalischen Ausbildung und zahlreichen Musikprojekten studierte der gebürtige Hallenser von 1991-1997 an der HFF Potsdam-Babelsberg und war 1997 Mitbegründer der Studio Mitte Filmproduktion GmbH. Zwischen 2002 und 2004 leitete er die Tonabteilung der Studio Babelsberg GmbH. Als Mischtonmeister und Supervising Sounddesigner realisierte er zahlreiche ausgezeichnete Kino – und TV Projekte wie „4 Minuten“ von Chris Kraus, „2 Days in Paris“ von Julie Delpy, „Live above all“ von Oliver Schmitz, „12 Minuten“ von Connie Walter oder „Kafkas Der Bau“ von Jochen Alexander Freydank. Jörg Höhne ist seit 2009 Mitglied der deutschen Filmakademie.


Dokumentarfilmjury 2014

Malou Berlin 1961 geborene Autorin und Filmemacherin. Lehre zur Zweiradmechanikerin. 1993 begann sie mit dem Besuch von Schreib-seminaren und veröffentlichte Erzählungen in Anthologien und Zeitungen. 2006 erschien ihr Roman „Zeit bis Mitternacht“. Von 2006 bis 2009 studierte sie Filmdramaturgie und Drehbuch an der Filmarche Berlin. Ihr Dokumentarfilm „Nach dem Brand“ (2011) wurde für den Prix Europa und den Adolf-Grimme-Preis nominiert; er lief auf zahlreichen Festivals.


Leopold Grün 1968 geboren. Ausgebildeter Pädagoge und Regisseur. In den 90er Jahren drehte er erste dokumentarische Videofilme zur Veränderung von Stadtteilentwicklung sowie einen Kurzfilm über die Folgen der Asylrechts-Einschränkungen. Neben seiner medienpädagogischen Arbeit bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) entstanden weitere dokumentarische Arbeiten: Der 2007 fertiggestellte Dokumentarfilm „Der Rote Elvis“ feierte im Panorama der 57. Berlinale Premiere. Ab 2008 arbeitete L. Grün mit Dirk Uhlig an der Realisation des Dokumentarfilms „Am Ende der Milchstraße“, der 2013 in die Kinos kam und mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Neben seiner Regietätigkeit arbeitet er in Auswahlgremien und Jurys unterschiedlicher Filmfestivals.


Ralf Schenk 1956 geboren. Filmkritiker und -historiker. 1975-79 Journalistikstudium. Bücher zur Filmgeschichte, u. a. 1994 „Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946–92“, 1996 „Schwarzweiß und Farbe. DEFA-Dokumentarfilme 1946–92“, 2003 „Die Trickfabrik. DEFA-Animationsfilme 1955–90“. Mitarbeit an der Rekonstruktion der DEFA-Verbotsfilme „Die Schönste“, „Fräulein Schmetterling“, „Hände hoch oder ich schieße“. Ständiger Mitarbeiter der Berliner Zeitung und FILMDIENST. Seit 2004 Mitglied der Auswahlkommission Berlinale-Wettbewerb. 2011 Ehrendoktorwürde der HFF „Konrad Wolf“. Seit 2012 Vorstand DEFA-Stiftung.


Kurzfilmjury 2014

Mo Asumang in Kassel geboren. 1985-90 Studium, Abschluss der Visuellen Kommunikation (Master of Arts) an der HbK Kassel, 1984-92 Studium Klassischer Gesang an der UdK Berlin. Ab 1994 Sprecherin, seit 1996 Moderatorin und Schauspielerin, seit 2004 Regisseurin, Autorin und Produzentin. Gründung der MA Motion Filmproduktion GmbH. 2011 Gastdozentin an der FU Berlin. Filmografie: 2007 „Roots Germania“, 2010 „Road to Rainbow“, 2013 „Die Arier“.


Bettina Blümner 1975 in Düsseldorf geboren. Nach dem Abitur Regiehospitantin von Christoph Schlingensief. 1999-2004 Regiestudium an der Filmakademie Baden-Württemberg und mit einem Austauschprogramm an der Escuela International de Cine y Televisión/ Kuba. Filmografie: 2004 „Die Kette“ (Diplom), 2005 „La Vida Dulce“, 2007 „Prinzessinnenbad“ (Deutscher Filmpreis), 2010 „20 x Brandenburg“- Episode „gestern, heute, übermorgen“, 2012 „Scherbenpark“ (23. filmkunstfest M-V – FIPRESCI-, CineStar- und Publikumspreis), 2013 „Halbmondwahrheiten“.


Jutta Wille Studium Lehramt für Geschichte und Physik an der Pädagogischen Hochschule Dresden und Betriebswirtschaft an der Technischen Fachhochschule Berlin. Ab 1997 Arbeit für Filmproduktionen u. a. als Aufnahme- und Produktionsleiterin. Ab 2003 Arbeit als Projektmanagerin für die AG Kurzfilm, u. a. verantwortlich für den Kurzfilmkatalog „German Short Films“ und die Vorbereitung und Durchführung der Auftritte der AG Kurzfilm auf den Filmmärkten in Clermont-Ferrand und Annecy. 2011 Berufung in die Jury des Hessischen Kinokulturpreises. Seit mehr als zehn Jahren Teammitglied des Filmfestes Dresden. Ab August 2013 gemeinsame Geschäftsführung der AG Kurzfilm mit Jana Cernik.


Spinxx-Jury 2014

Die Schweriner Redaktion von spinxx.de – dem Onlinemagazin für junge Medienkritik – besteht in diesem Jahr aus 20 Mitgliedern. Sie agieren zum einen als Jury, die an der Filmauswahl der Kinder- und Jugendreihe beteiligt war und zum anderen als Redaktion (in Trägerschaft der Evangelischen Jugend), die ihre Interviews und Festivaleindrücke in Videobeiträgen in Kooperation mit dem Offenen Kanal – Fernsehen in Schwerin – und der Sophie-Medienwerkstatt publiziert.

Externer Link zur Medienwerkstatt:
SOPH!E

Jurys 2013

Spielfilmjury 2013

Sheri Hagen geb. in Lagos/Nigeria, aufgewachsen in Hamburg, Ausbildung an der Stage School of Dance and Drama Hamburg, sowie im Studio Theater an der Wien. Neben zahlreichen Arbeiten für Film und Fernsehen (‚Das Leben der Anderen‘, ‚Baal‘, ‚Tatort, ‚Sperling‘,’On The Inside’…) war sie in Berlin, Bremen und München an diversen Theaterproduktionen beteiligt. 2007 Eigenproduktion Kinder-Kurzfilm ‚Stella und die Störche‘, 2012 Eigenproduktion Debüt-Langspielfilm ‚Auf den zweiten Blick‘ Barnsteiner-film wird ihn im Herbst 2013 in die Kinos bringen. Das 23. Int. Filmfestival Emden-Norderney 2012 verlieh Sheri Hagen für den Film den Sonderpreis ‚Ein Schreibtisch am Meer‘, 2013 ‚Auf den zweiten Blick‘ gewinnt den Filmpreis des 4. Kirchen Filmfestivals Recklinghausen, 2013 Drehbuch ‚Muttermale Fenster blau‘ nach Marianna Salzmann


Ludwig Trepte 1988 geb. in Berlin, Schauspieldebut im Alter von zwölf Jahren in Beim nächsten Coup wird alles anders 2006 Max Ophüls Preis bester Nachwuchsdarsteller in Keller – Teenage Wasteland 2007 Nominierung „Deutscher Fernsehpreis“ Bester Schauspieler Nebenrolle mit Guten Morgen, Herr Grothe 2008 Goldene Kamera als bester Nachwuchsschauspieler 2008 Adolf Grimme Preisträger mit Guten Morgen, Herr Grothe 2009 Nachwuchsdarstellerpreis auf dem filmkunstfest M-V mit Ein Teil von mir 2009 Nominiert für den Adolf Grimme Preis mit Ihr könnt euch niemals sicher sein 2011 Franz-Hofer-Preis des Filmhauses Saarbrücken 2013 Unsere Mütter, unsere Väter


Sarah-Judith Mettke geboren 1981 in der Lausitz 2000 Abitur in Leipzig, zwölf Monate in Israel und Tansania, Redakteurin bei MTV Berlin, div. Regiepraktika bei Theaterund TV Produktionen, Continuity bei div. TV- und Kinoproduktionen, 2005-2012 Studentin Szenische Regie Filmakademie B/W, nebenbei Arbeit als Scriptdoctor für die Ufa Cinema, Abschluss Diplom mit dem mehrfach ausgezeichneten Kinofilm Transpapa, seit April 2012 freie Autorin und Regisseurin u.a. mit Film1, Zentropa Berlin und Magic Flight, Gründung der Produktionsfirma Besser Als Echt GbR, seit 2013 Drehbuchentwicklung des FFA-geförderten Spielfilms Unser Liebstes


Hinnerk Schönemann 1974 geb. in Rostock 1998 Im Namen des Gesetzes 1999 Die Kommissarin, Falsche Opfer 2002 Die Cleveren, Blut und Wasser 2003 Alarm für Cobra 11, Todesengel 2004 Dornröschens leiser Tod 2004 Stubbe – Von Fall zu Fall, Nina 2004 Der Boxer und die Friseuse 2004 Das Leben der Anderen 2004 Der Dicke 2005 Die Luftbrücke 2005 Blackout – Die Erinnerung ist tödlich 2006 Mörderische Erpressung 2007 Prager Botschaft 2007 Dr. Psycho 2008 Dr. Psycho II 2009 12 Meter ohne Kopf 2009 Mörder auf Amrum 2009 Hindenburg 2010 Tom Sawyer 2011 Huck Finn 2012 Tatort – Franziska 2013 Marie Brand


Patrick Seyboth Studium Germanistik, Philosophie und Soziologie in Heidelberg und Mannheim, lebt in Frankfurt am Main, ab 2001 als freier Redakteur und Autor tätig 2004/2005 journalistisches Volontariat, seit 2005 Mitarbeiter beim Deutschen Filminstitut in Frankfurt am Main, erst frei, dann fest, Redaktionskoordinator bei filmportal.de, der zentralen Internetplattform zum deutschen Film, Autor unter anderem für die Zeitschrift epd Film


Jury der deutschsprachigen Filmkritik in der FiPRESCI (Spielfilmwettbewerb) 2013

Sonia Laszlo (Österreich) (Mag. phil.) Ist Journalistin und Schauspielerin mit Schwerpunkt Film in Europa sowie den USA. Die Vizepräsidentin der Austrian Film Critics’ Guild (AFCG) ist seit Jahren Redaktionsmitglied des “Börsen-Kurier“ und von “GW Magazine“. Die junge Autorin hat letzten Oktober ihr erstes Buch “Fuck Happiness“ veröffentlicht und war bereits Jurymitglied bei den Filmfestivals in Chicago, Berlin und San Francisco.


Wilfried Hippen (Deutschland) geb 1955 in Bremen geboren. Er hat Sozial- und Filmwissenschaften in Bremen und York studiert und arbeitet für diverse Printmedien als Filmkritiker. In der taz-nord ist er seit vielen Jahren für die Filmseiten verantwortlich. Zudem ist er Vorsitzender bei der Deutschen Film- und Medienbewertung und als Übersetzter tätig.


Rolf Breiner (Schweiz) geb 1947 in Westfalen, lebt und arbeitet seit über 40 Jahren in der Schweiz | Journalistische Stationen: Weltwoche, Luzerner Tagblatt/Luzerner Zeitung, stellvertretender Chefredaktor bei TR7 (Schweizer Radio- und Fernsehzeitschrift), 2004 Mitarbeiter bei Media-Press in Krakau, bis 2012 Chefredaktor bei IMMOBILIEN Business 2012 freier Journalist (Textatur), regelmässiger Berichterstatter über die Solothurner Filmtage und Filmfestival Locarno, Mitglied der Auswahlkommission der Semaine de la critique am Filmfestival Locarno, Autor des Buches: „Arbeiten und Leben in der Schweiz“


Kurzfilmjury 2013

Heinz Hermanns Studium der PolitischenWissenschaften in Berlin und Urbino 1981 Gründung Kino Eiszeit, Leitung neun Jahre 2001 Ko-Leiter und Mitbegründer des seitdem bestehenden Ultrakurzfilmfestivals „Going Underground“, welches jährlich in den U-Bahnen in Berlin und Seoul stattfindet 2002 Mitbegründer und Kurator des Zebra Poesie Filmfestivals, welches zweijährlich in Berlin stattfindet. Hermanns realisierte Kurzfilme, schrieb Drehbücher und unterrichtet Kurzfilmdramaturgie an internationalen Universitäten und Filmschulen. Aktuell ist er Festivalleiter und Geschäftsführer von interfilm Berlin – internationales Kurzfilmfestival & Verleih.


Charly Hübner 1972 geb. in Neustrelitz 1993 Hochschule für Schauspiel- kunst „Ernst Busch“ 1996 Friedrich-Luft-Preis für die Inszenierung Weihnachten bei Iwanows 2003 Beginn seiner Fernsehkarriere mit Rollen u.a. in Wenn Weihnachten wahr wird 2004 Männer wie wir; seither ist er regelmäßig inTV-Filmen und Reihen zu sehen, etwa in Patrick Tauss‘ Drama Kahlschlag, Peter Keglevics und Hans-Günther Bückings Sat.1-Reihe Blackout – Die Erinnerung ist tödlich, Jörg Grünlers ZDF-Film Neger, Neger, Schornsteinfeger sowie in mehreren Episoden der Tatort-Reihe, seit 2010 beim Rostocker Polizeiruf 110 2013 Goldene Kamera „Bester deutscher Schauspieler“


Thorsten Merten 1963 geb. in Ruhla/Thüringen 1986-1990 Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, danach Theaterengagements in Schwerin, Cottbus, Lausanne, Taschkent, Recklinghausen, in den letzten Jahren an den Berliner Bühnen 1999 Ekhof-Preis,Theaterpreis Mecklenburg-Vorpommern, seit 2001 Arbeiten für Film und Fernsehen. 2001 Halbe Treppe (u.a. Silver Hugo für Beste Ensemble-Leistung, Film Festival Chicago) 2002 Bester männl. Darsteller, Festival du Cinema Europeen, Paris 2008 Schwerkraft (First Steps Award 2009, Bester abendfüllender Spielfilm, MaxOphüls Preis ) 2011 Sushi in Suhl 2012 Silvi 2012 Habib Rhapsody


Luisa Sappelt 1993 geboren 2012 Beste darstellerische Leistung für Transpapa beim Filmkunstfest in Schwerin, Kino: 2004 Urlaub vom Leben 2005 Madonnen 2005 Tangojüngling 2009 Songs of Love and Hate 2011 Transpapa; Fernsehen: 2002 Schneewittchen 2003 Tatort – „Abschaum“; Theater: 2003 Odysseus, oder was? 2004 Im Schatten, unter den Toren der Stadt


Wolfgang Winkler 1943 geb., Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen Babelsberg 1965-1990 verschiedene Rollen in Filmen der DEFA und des DFF, unter anderem 1965 Das Kaninchen bin ich 1980 Das Pferdemädchen, seit 1996 50 Filme der ARD-Reihe Polizeiruf 110 als Kommissar Herbert Schneider, zudem etliche Rollen in TV-Produktionen, unter anderem 1997 Der letzte Zeuge – Der süße Tod 2003 Tage des Sturms 2005 Rotkäppchen 2006 Das Traumpaar 2008 Der Mauerfall 2011 Nach all den Jahren; Kino-Produktionen: 1994 Das Versprechen 1997 Friedrich und der verzauberte Einbrecher 2000 Heinrich, der Säger 2011 Die Männer der Emden  


Findlings-Jury

Marion Prager-Wiehn Lichtspiele Sassnitz e.V.

Sandra Jaap Filmklub „Santa Cinema“ Groß Brütz

Jens-Hagen Schwadt Landesverband Filmkommunikation e.V. M-V


Jury Kinderfilmwettbewerb 2013

Die Redaktion des Jugendmagazins spinxx vergibt den Preis „Leo“.

Die Nachwuchs-Journalisten der spinxx-Redaktion küren den Gewinner im Kinderfilmwettbewerb.
Die Betreuung erfolgt durch Olaf Hagen, Sozial-Diakonische Arbeit – Evangelische Jugend.

Jannicke Hagen, Anna Motzkus, Marie Eckermann, Tian Hoffmann, Nora Sander, Janek Süß

Jurys 2012

Spielfilmjury 2012 (Spielfilm- und Dokumentarfilmwettbewerb)

Renate Krößner, geb. 1945 in Osterode am Harz, 1964 Ausbildung an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin abgeschlossen, 1977 Feuer unter Deck, 1980 Solo Sunny, 1989 Tatort – Armer Nanosh, 2004 Alles auf Zucker!, 2011 Vergiss Dein Ende, 1980 Silberner Bär (Beste weibliche Darstellung) für Solo Sunny, 1980 Schauspielerpreis des 1. Nationalen Spielfilmfestivals der DDR für Solo Sunny, 1993 Filmband in Gold (Darstellerische Leistungen) für Nordkurve, 1997 Fernsehpreis Goldener Löwe von RTL für Bruder Esel, 1997 Adolf-Grimme-Preis für Bruder Esel


Maria Schrader geb. Hannover, Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar 1988 Co-Drehbuch mit Dani Levy, Kinodebüt Robbykallepaul 1995 Bayerischer Filmpreis und Deutscher Filmpreis für Keiner liebt mich 1999 Silberner Bär der Berlinale, Bayerischer Filmpreis und Deutscher Filmpreis für Aimée und Jaguar 2003 Rosenstraße 2007 Regiedebüt Liebesleben 2011 Winterreise am Deutschen Theater Berlin


Ulrich Matthes 1959 geb. in Berlin 80-90er Engagements u. a. Münchner Kammerspiele und Schaubühne Berlin, seit 2004 Deutsches Theater Berlin 2005/08 Schauspieler des Jahres (Theater heute) 1998 Bayerischer Filmpreis für Feuerreiter 2003 Der Untergang 2004 Der neunte Tag (nominiert für den Deut. und Europ. Filmpreis) 2007 Novemberkind 2010 Die Unsichtbare 2011 Das Meer am Morgen 2012 Das große Heft


Jan Schomburg 1976 geb. in Aachen, Studium der Visuellen Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel (Film und Fernsehen), Studiengang „Filmregie“ an der Kunsthochschule für Medien in Köln 2007 Fernsehfilm Innere Werte 2008 Stipendium an der Andrzej Waida Master School of Film Directing in Warschau 2011 Hauptpreis 21. filmkunstfest M-V für Über uns das All


Rudolf Worschech 1958 verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift epd Film. Studium der Germanistik, Theater-, Film und Fernsehwissenschaften sowie Slawistik. Von 1986-95 Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Filmmuseum Frankfurt: Ausstellungen, Kataloge, Filmreihen, Filmrestaurierungen. Publizistische Schwerpunkte: Neuer und alter deutscher Film, Western. Lebt in Frankfurt/Main.


Jury der deutschsprachigen Filmkritik in der FiPRESCI (Spielfilmwettbewerb)

Beat Glur wohnt und arbeitet in Bern, er schreibt für Tageszeitungen und Filmzeitschriften. Er war Mitglied der Auswahlkommissionen der Filmfestivals Locarno, Berlin und Rotterdam. Er war Schweizer Korrespondent von Variety und seit 1999 von Blickpunkt:Film. Während zehn Jahren war er Präsident des Schweizer FilmjournalistInnenverbands (SVFJ)


Hans Christian Leitich 1964 geb. in Wien, Studien der Kunstgeschichte und Architektur, Filmkritiker seit Jugendjahren, mit Unterbrechungen, in verschiedenen Publikationen, seit 2000 Kulturredakteur bei www.derStandard.at, Mitarbeit bei den österreichischen Filmfestivals Viennale, Diagonale und Crossing Europe, von Katalog bis Moderationen 2010 Juryvorsitz beim European Film Festival Palic


Ingrid Beerbaum lebt und arbeitet als freie Journalistin und Filmkritikerin in Berlin, u. a. für „fluter.de“. Studium der Germanistik/Slawistik und Soziologie. Verschiedene journalistische Stationen bei Rundfunk (uniRadio), Fernsehen (Sat1), und verschiedenen Zeitungen (taz, Freitag, ND). Kuratorin beim Kurzfilmfestival „interfilm“. Schwerpunkte: deutsches und osteuropäisches Kino. Dokumentar- und Kurzfilm.


Kurzfilmjury 2012

Jule Böwe geb. in Rostock, Mitglied Ensemble Schaubühne Berlin 2004 Close 2005 Katze im Sack – Beste Darstellerin Filmfestival Brüssel, Jantar-Filmpreis Koszalin 2006 Schwarze Schafe 2006 Gefangene – Beste Darstellerin Filmfestival Deutschland-Türkei 2010 Carlos, Förderpreis Kunstpreis der Stadt Berlin


Winfried Glatzeder 1945geb. in Sopot, zunächst Ausbildung zum Maschinenbauer, dann Studium an der HFF „Konrad-Wolf“ 1982 Ausreise in die Bundesrepublik 1971 Zeit der Störche 1972 Die Legende von Paul und Paula 1977 Die Flucht 1986 Rosa Luxemburg 1999 Sonnenallee 2008, 2010 und 2011 Hauptrolle des Jedermann bei den Jedermann-Festspielen im Berliner Dom


André Hennicke spielt u. a. in Klassikern, wie Der alte Affe Angst, Sophie Scholl – Die letzten Tage, Antikörper, Der Untergang. Für seine Hauptrolle in Toter Mann bekam er den Deutschen Fernsehpreis. Internationale Auszeichnungen für Die Entbehrlichen (Darstellerpreis Filmfest Sao Paulo, Los Angeles Movie Award). Zudem ist André Hennicke Gründer von Spreegold Film, sowie Drehbuch- und Romanautor (Der Zugriff).


Sven Taddicken 1974 geb. in Hamburg 1996-2002 Studium Filmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg 2000 Kurzfilm Schäfchen zählen (Nominierung Studentenoscar) 2001 Mein Bruder, der Vampir (Publikumspreis Max-Ophüls-Preis, FIPRESCI-Preis IFF Rotterdam, Drehbuchpreis 12. filmkunstfest Schwerin) 2006 Emmas Glück 2008 1. Mai (eine von drei Episoden) 2009 12 Meter ohne Kopf 2011 Stipendium „film residence mecklenburg-vorpommern“


Christian Granderath studierte Geschichte und Germanistik in München 1989-95 Redakteur beim SWR, unter anderem für Tatort, Debüt im Dritten und Wilde Herzen 1996 Produzent bei Dom-Film GmbH 1997-2000 bei der Westdeutschen Universum- Film GmbH 2000 Colonia Media 2008 teamworx, Büroleitung Köln, seit 2010 Leiter der Redaktion Film, Familie & Serie beim Norddeutschen Rundfunk.