Filmkunstfest MV
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Rückblick 2016

Die Bilanz 2016 (eine vollständige Übersicht über das Festival 2016 finden Sie unter dem Punkt "Programm".):

Eine große Abschlussfeier mit elf Preisverleihungen, vielen prominenten Gästen und stimmungsvollen Rede- und Musikbeiträgen war am Samstagabend, den 7.5.2016, der würdige Höhepunkt eines erfolgreichen 26. Festivaljahrgangs.

In seiner Rede während der Preisverleihung bekannte sich Ministerpräsident Erwin Sellering, Schirmherr des FILMKUNSTFESTs MV, zum Filmland Mecklenburg-Vorpommern und betonte die vielfältige Unterstützung für Filmproduktionen und Festivals im Bundesland.

Trotz Himmelfahrt und strahlenden Sommerwetters konnten mit rund 17.000 Besuchern ähnliche Zahlen wie im Jubiläumsjahr 2015 (18.000) erreicht werden. Zu sehen waren insgesamt 131 Filme in mehr als 147 Einzelveranstaltungen an sechs Tagen.

„Die ersten sommerlichen Tage sind für Kinomacher in der Regel eine echte Herausforderung. Die filmverrückten Schweriner haben uns trotzdem nicht im Stich gelassen. Das ist ein eindeutiger Liebesbeweis und spricht für die Attraktivität des Programms“, freut sich der Künstlerische Leiter und Geschäftsführer der veranstaltenden FILMLAND MV gGmbH, Volker Kufahl.

Auch die internationalen Programmreihen zum Gastland Belgien und „Focus Baltic Sea“ wurden gut angenommen. Der am besten besuchte Film war mit Abstand der Dokumentarfilm „Rabbi Wolff“, den Regisseurin Britta Wauer zusammen mit ihrem Protagonisten William Wolff zur Eröffnung des FILMKUNSTFESTs MV am 3. Mai präsentierte. Der gute Spirit des Films setzte sich auf dem Festival fort, zu dessen Highlights das umjubelte Stummfilmkonzert „Die Austernprinzessin“ (Regie: Ernst Lubitsch, 1919) der Flat Earth Society aus Gent/Belgien gehörte. Traditionell hervorragend besucht waren die Vorführungen des NDR und die Kurzfilmnacht.

Die informativen Late-Night-Talks von „Kino-King“ Knut Elstermann mit Filmgästen wie Luise Heyer und Odine Johne sorgten bis weit in die Nacht für ein volles Festivalcafé Platon in der Schweriner Innenstadt. Auf reges Interesse stießen die vier politischen Gesprächsrunden, die zusammen mit politischen Stiftungen und der Landeszentrale für politische Bildung im Anschluss an die Filmaufführungen stattfanden.