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Aufbau Nord – Saxonia zu Gast in Schwerin

Mecklenburg-Vorpommern hat als Filmland enormes Potential aber auch einen großen Nachholbedarf. Diese Feststellung trafen gestern Vertreter der Leipziger Produktionsfirma Saxonia während ihrer dreitägigen Jahrestagung, die sie in Schwerin abhielten.

Der Ort war mit Bedacht gewählt: Saxonia-Geschäftsführer Hans-Werner Honert will Aufbauhilfe leisten. Die Produktionsgesellschaft verantwortet so erfolgreiche Serien wie „In aller Freundschaft“ oder den Leipziger Tatort und hat mit Jochen Alexander Freydank einen „frisch gebackenen“ Oskarpreisträger in den eigenen Reihen. Im Treffen mit Kultusminister Henry Tesch machte Hans Werner Honert sein Interesse am Drehstandort Mecklenburg-Vorpommern deutlich, setzte aber voraus, dass es entsprechende Sendeminuten für das Land im NDR geben müsste. Auch Torsten Jahn, Geschäftsführer der FilmLand gGmbH und Antje Naß von der FilmlocationMV nutzten die Gelegenheit um mit der Saxonia über Anforderungen an Drehstandorte, Logistik und Fördermittel zu sprechen. „Hausaufgaben machen“, nennt Torsten Jahn das. „Nur wenn wir immer wieder intensiv das Gespräch mit den Produzenten, auch im Zusammenhang mit den zuständigen Ministerien, suchen, können wir am Ende unser Ziel erreichen: M-V als einen festen Drehstandort zu etablieren.“

 

Foto v.l.n.r.: Dr. Susanne Wolfram (Produzentin Saxonia), Torsten Jahn (FilmLand gGmbH), Jochen Alexander Freydank (Oscarpreisträger)