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Dokumentarfilm „Rabbi Wolff“ eröffnet 26. FILMKUNSTFEST MV und erhält "WIR- Vielfaltspreis"

Der Dokumentarfilm der Berliner Drehbuchautorin und Regisseurin Britta Wauer, gefördert von der Kulturellen Filmförderung MV, wird am 03. Mai das Festival in Schwerin eröffnen und mit dem WIR-Vielfaltspreis der überparteilichen Initiative „WIR ?? Erfolg braucht Vielfalt“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit 1.000 € dotiert. Die Initiatoren und Unterstützer von „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ werben für ein demokratisches, freiheitliches und weltoffenes Mecklenburg-Vorpommern.

ist ein bewegendes und amüsantes Porträt des wohl ungewöhnlichsten Rabbiner Deutschlands und Ehrenbürger Schwerins. Der Film führt auf mitreißende Weise in die Welt des Judentums ein und präsentiert uns einen ganz besonderen deutschen Lebenslauf.

William Wolff (90) übernahm 2002 das seit 65 Jahren verwaiste Amt des Landesrabbiners von Mecklenburg-Vorpommern, das er bis 2015 ausübte. Mit seiner unkonventionellen, lebensfrohen Art erwarb sich William Wolff landesweit große Sympathien und wurde 2014 zum Ehrenbürger der Stadt Schwerin ernannt. Wolff engagiert sich nach wie vor ehrenamtlich für die jüdischen Gemeinden in Schwerin, Rostock und Wismar.

„Der ehemalige Landesrabbiner Wolff ist eine hochgeachtete Persönlichkeit, die das öffentliche Leben in unserem Bundesland bereichert hat. Deshalb ist das Filmporträt der ideale Eröffnungsfilm für das FILMKUNSTFEST Mecklenburg-Vorpommern“, sagt der Künstlerische Leiter des Festivals, Volker Kufahl.

Zur Festivalaufführung am 3. Mai werden die Regisseurin Britta Wauer und William Wolff, Repräsentanten und Mitglieder der Jüdischen Gemeinden Mecklenburg-Vorpommerns sowie zahlreiche Ehrengäste im Filmpalast Capitol in Schwerin erwartet. Der Salzgeber Filmverleih wird den Film „Rabbi Wolff“ bundesweit in den Kinos starten.